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Vikings gegen Raiders chancenlos - 22:50-Niederlage

Vikings-QB Chris Gross nachdenklich: In Tirol lief nicht viel zusammen
Vikings-QB Chris Gross nachdenklich: In Tirol lief nicht viel zusammen ©vienna.at/sportshooter.at (Archiv)
Die Raiffeisen Vikings kassierten am Samstagnachmittag im AFL-Auswärtsspiel bei den Swarco Raiders eine deutliche 22:50-Niederlage.
Blog von Chris Gross: Wake-up Call?!

Vor 4.200 Zuschauern im Innsbrucher Tivoli-Stadion waren die Wikinger gut ins Spiel gestartet, Linebacker Philip Stojaspal gelangen die ersten Punkte. Mit einer Safety von Marquay Love kamen die Tiroler auf 2:7 heran, ehe Receiver Jakob Dieplinger mit seinem ersten von drei Touchdowns in der ersten Hälfte die Raiders mit 9:7 in Führung brachte. In der Folge lief das Spiel wie auf einer schiefen Ebene, US-Runningback Tory Cooper und noch zweimal Dieplinger sorgten für die restlichen Touchdowns der Tiroler vor der Halbzeit, deren Offensive das Spiel diktierte, während den Vikings nur noch wenig gelang.

Kurz vor der Pause dann doch noch ein Lebenszeichen der Wikinger, als Stefan Holzinger einen weiten Pass in der Endzone fangen konnte. Zwar misslang die Two-Point-Conversion, aber immerhin verkürzten die Wiener auf 13:30.

Nach der Pause erhöhten die Raiders wieder die Schlagzahl, Cooper gelang scheinbar mühelos das 37:13. Die Offense der Raiders, variabel geführt von US-Spielmacher Leon Jackson III., dominierte weiterhin nach Belieben. Philipp Heider stellte mit einem sehenswerten Catch wenig später auf 44:13. Die Antwort der Vikings lieferte Josiah Cravalho mit einem 30-Yards-Lauf kurz vor Ende des dritten Viertels – 44:20.

Im letzten Viertel scorte erneut Heider für die Raiders, den Wienern gelang nur noch ein Safety zum Endstand von 50:22. Die Wikinger mussten nach zwei Auftaktsiegen die erste Saisonniederlage hinnehmen, die Raiders feierten den dritten Sieg in Folge.

Mit den Spielzügen des Tiroler Offensiv-Trios Jackson, Dieplinger und Cooper war die Vikings-Defense an diesem Tag überfordert. Die Offense der Wikinger stand unter Dauerdruck der starken Defensive Line der Raiders und konnte den Ausfall von US-Receiver Chaucey Calhoun nicht kompensieren.

Austrian Football League, 3. Runde:
Swarco Raiders Tirol – Raiffeisen Vikings 50:22 (30:13)
Innsbruck, Tivoli-Stadion, 4.200 Zuschauer

Salzburg Bulls – Prag Panthers 22:66 (22:42)

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