Vierkampf um Bundesliga-Aufstieg steht bevor

Rollen in der Ersten Liga relativ klar verteilt
Rollen in der Ersten Liga relativ klar verteilt
Die Mannschaft ist fast zur Gänze erhalten geblieben. Dennoch will Bundesliga-Absteiger SV Mattersburg die Favoritenrolle für die kommende Saison in der Fußball-Erste-Liga nicht annehmen. Auch die Vorarlberger Clubs SCR Altach und Austria Lustenau sowie der SKN St. Pölten äußerten am Donnerstag Aufstiegsambitionen.


Aus der Pole Position gehen aber die Mattersburger ins Rennen. “Wir lassen uns aber nicht von extern unter Druck setzen”, betonte Neo-Trainer Alfred Tatar, der von der Vienna ins Burgenland gewechselt ist.

Altach ist als Zweiter zuletzt dreimal in Serie nur knapp am Wiederaufstieg vorbeigeschrammt. “Wir treten nicht an, um ein viertes Mal Zweiter zu werden”, versicherte Sportchef Georg Zellhofer.

Auch der Lokalrivale aus Lustenau träumt zum 100-jährigen Bestandsjubiläum 2014 von einer Rückkehr in die Bundesliga. In der Vorsaison hatte die Austria nach einem starken Herbst wie der sichere Aufsteiger ausgesehen, nach einem Einbruch im Frühjahr folgte ein Radikalumbau der Mannschaft. Zehn Spieler sind neu.

St. Pölten richtete seine Augen bei der Mission “Gipfelsturm” vor allem auf die Defensive. Dabei soll vor allem der von RB Leipzig geholte Pole Tomasz Wisio helfen.

Aufsteiger FC Liefering ist wegen des starken EInflusses von Red Bull nicht zum Aufstieg berechtigt, will aber ohnehin kleinere Brote backen. “Wir wollen mindestens Achter werden”, erklärte Liefering-Trainer Peter Zeidler bescheiden. Ein Ziel, das er mit Mitaufsteiger Parndorf teilt.

Auch die Vienna und Hartberg wollen so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Die Wiener starten wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsbedingungen mit drei Minuspunkten, wollen aber laut Tatars früherem Co. Gerhard Fellner trotzdem ins Mittelfeld vorstoßen.

Dort befindet sich bereits die Kapfenberger SV. Die Steirer wollen nach einem starken Frühjahr ebenso mit einem neuen Chefcoach (der Ex-Internationale und bisherige Assistent Kurt Russ folgte Klaus Schmidt) unter die Top 5 wie der SV Horn. Die Niederösterreicher haben mehrere Leistungsträger in die Bundesliga verloren. “Wenn das jedes Jahr so ist, spricht das aber für unsere Arbeit”, meinte Neo-Trainer Willi Schuldes.

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