Vierjährige starb bei Rodelunfall in der Steiermark

Mädchen starb bei Rodelunfall im Skigebiet Hochwurzen.
Mädchen starb bei Rodelunfall im Skigebiet Hochwurzen. ©pixabay.com (Symbolbild)
Ein vierjähriges Mädchen aus Niederösterreich verunglückte am Freitagnachmittag bei einem Rodelunfall in Schladming in der Steiermark.

Wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Abend mitteilte, hatte sich das Kleinkind auf einer Rodelbahn im Skigebiet Hochwurzen mit einem Schlitten aus ungeklärter Ursache alleine in Bewegung gesetzt. Bei einem Sturz zog es sich tödliche Verletzungen zu.

Rodelunfall: Vierjähriges Mädchen starb an schweren Verletzungen

Das Kind fuhr demnach über einen teilweise stark gefrorenen Abhang, stürzte nach ungefähr 180 Metern über eine bewaldete Böschung und kam im Bereich eines Baumes zum Stillstand. Trotz sofortiger Erstversorgung und Reanimationsversuche durch den Vater und den verständigten Notarzt verstarb das Mädchen in weiterer Folge im Diakonissen-Krankenhaus Schladming an seinen schweren Verletzungen. Die Familienangehörigen wurden laut Polizei on einem Kriseninterventionsteam betreut. Die genauen Unfallumstände waren Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Familie wollte zusammenwarten

Zu dem tödlichen Rodelunfall eines Mädchens (4) aus NÖ am Freitag auf der Hochwurzen bei Schladming sind am Samstag nähere Details bekannt geworden. Die Familie der Kleinen hatte bei der Kreuzung zweier Pisten aufeinander warten wollen.

Die Eltern und der Großvater waren mit der Vierjährigen in den Nachmittagsstunden beim Rodeln gewesen. Offenbar um zu deren Ferienhaus zu gelangen, verließ die niederösterreichische Familie aus dem Bezirk Gänserndorf die Rodelbahn auf etwa 1.330 Meter Seehöhe. In der Folge fuhren sie auf mehreren Rodeln rund 300 Meter über die Skipiste Nr. 34 talwärts, um unterhalb des Kreuzungsbereiches mit der FIS-Abfahrt (Piste Nr. 31) am Pistenrand aufeinander zu warten. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet die Rodel dort samt der Vierjährigen unbemerkt ins Rutschen.

In der Folge schlitterte das mit Helm, Skibrille, Skihose und -jacke, Winterschuhen und Handschuhen bekleidete Mädchen rund 180 Meter über die steile Wiese. An deren Ende fuhr das Kleinkind rund 15 Meter über eine bewaldete Böschung und einen Forstweg. Der Vater war seiner Tochter sofort hinterher geeilt, zusammen mit einem alarmierten Notarzt leistete er Erste Hilfe, auch eine Reanimation wurde eingeleitet. Die Kleine wurde ins Diakonissenkrankenhaus Schladming eingeliefert, wo sie letztlich ihren schweren Verletzungen erlag.

Die von einem Kriseninterventionteam betreuten Eltern konnten zu den Abläufen noch nicht näher befragt werden, wie ein Polizist zur APA sagte.

(APA/Red)

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