Vier Tote bei grausamer Militär-Strafe in Türkei

Der Soldat musste die Granate in der Hand halten
Der Soldat musste die Granate in der Hand halten ©APA (Archiv/dpa)
Die grausame Strafe eines türkischen Offiziers hat vier Wehrpflichtige das Leben gekostet. Nachdem ein Soldat im Dienst eingeschlafen sei, habe der Offizier ihm eine entsicherte Granate in die Hand gedrückt, berichtete die türkische Tageszeitung "Taraf". Der verzweifelte junge Mann habe den Hebel der Waffe noch vier Stunden halten können. Dann sei ihm die Granate entglitten und explodiert.

Bei der Explosion starben er und drei seiner Kameraden, berichtete die Zeitung. Den Sicherungsstift habe der Offizier mitgenommen und erklärt, er wisse schon, wann er zurückkommen müsse. Überlebende Soldaten hätten ausgesagt, keiner in der Gruppe habe gewusst, wie die Waffe ohne das Bauteil zu sichern sei. Die Männer entfernten sich aber nicht von ihrem Posten und hatten offensichtlich Angst vor dem Offizier. Der Vorfall ereignete vor zehn Tagen im zentralanatolischen Elazig.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Vier Tote bei grausamer Militär-Strafe in Türkei
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen