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"Vier Tore schießt man nicht alle Tage"

Zielsicherer Janko sicherte Salzburg Erfolg
Zielsicherer Janko sicherte Salzburg Erfolg ©APA (Stiplovsek)
Red Bull Salzburg ist aufgrund der vier Tore von Marc Janko Tabellenführer Austria in der 13. Runde der Fußball-Bundesliga auf den Fersen geblieben.

Während die Wiener (28 Punkte) den LASK mit 5:0 deklassierten, hatten die Bullen (27) beim 4:3-Sieg in Altach deutlich mehr Mühe. Den vierten Salzburger Sieg in Serie stellte ÖFB-Teamstürmer Marc Janko mit seinen vier Toren sicher, der 25-Jährige hält berteits bei 14 Saisontoren.

Die Salzburger, bei denen Heinz Arzberger zum ersten Mal in der laufenden Saison den verletzten Timo Ochs ersetzte, steuerten im Ländle auf eine Blamage zu, lagen zur Pause bereits mit 0:2 zurück. “Wir haben wieder einmal eine Hälfte verschlafen”, ärgerte sich Salzburgs Coach Co Adriaanse. Deshalb habe der Niederländer nach den ersten 45 Minuten taktische Umstellungen (von Dreier- auf Vierkette und Einwechslung von Janko als zusätzliche Spitze) riskieren müssen. Und die neue Variante ging voll auf. Mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von acht Minuten – nach Jezek-Vorlage ins leere Tor (59.), in der 66. Minute per Kopf nach Flanke von Bodnar (66.) sowie nach Zickler-Zuspiel aus kurzer Distanz (67.) – brachte Janko den Tabellenzweiten mit 3:2 voran und sorgte schlussendlich nach Pammingers 3:3 mit seinem vierten Tor noch für den Salzburger Sieg.

Janko erzielte seine vier Tore – seine Bundesliga-Tore 31 bis 34 – im 64. Spiel innerhalb von 24 Minuten, Rapids Stürmer Erwin “Jimmy” Hoffer hatte beim 7:2-Triumph ebenfalls in Altach am 9. August gar in 23 Minuten das gleiche Kunststück zustande gebracht, damals allerdings in der ersten Hälfte. “Ich freue mich natürlich sehr, dass ich mithelfen konnte, das Spiel noch zu gewinnen. Vier Tore schießt man nicht alle Tage und auch der Hattrick innerhalb von nur acht Minuten ist nicht alltäglich”, freute sich Janko, der mit seinen 14 Toren schon fast so viele Treffer erzielt hat wie Vorjahres-Torschützenkönig Alexander Zickler in der Vorsaison.

Zickler sieht kein Problem, dass er damit derzeit klar im Schatten des ÖFB-Teamstürmer steht. “Marc hat im Moment den Lauf, den ein Stürmer braucht und zeigt was er kann. Er ist ein würdiger Nachfolger von mir, ich gönne ihm die Tore, denn er hat in den vergangenen Jahren viel Pech mit schweren Verletzungen gehabt”, sagte der Deutsche. Es sei eine Ehre, Janko im Team zu haben. “Ich hoffe, dass er noch lange bei Red Bull Salzburg spielt.”

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