Vier Männer wegen Erpressung und Raub festgenommen

Die Männer sind im Alter von 16-23 Jahren. / Symbolbild
Die Männer sind im Alter von 16-23 Jahren. / Symbolbild ©APA/GEORG HOCHMUTH
Den Beamten des Landeskriminalamts Wien gelang es vier Männer im Alter von 16-23 Jahren festzunehmen. Der Verdacht liegt auf schwerer Erpressung und schweren Raub.

Die Tatverdächtigen sollen diversen Lokalbetreibern „Securitydienste“ gegen Barzahlung angeboten haben. Den jeweiligen Opfern wurden die schwerwiegenden Geschäftsstörungen bis hin zu persönlichen und körperlichen Konsequenzen, sollten die privaten Dienste nicht in Anspruch genommen werden, ausdrücklich mitgeteilt. Der 23-jährige Kopf der Schutzgelderpresserbande konnte schließlich bei einer Geldübergabe am 13. April 2018 festgenommen werden.

Dank akribischer Ermittlungsarbeit wurden auch noch drei weitere Personen festgenommen. Damals war ein Geschäft in der Brunnengasse überfallen worden. Ein mit einer schwarzen Pistole bewaffneter Mann erbeute einige Ringe, verletzt wurde niemand. Der 16- und der 17-Jährige waren vermutlich in die Schutzgelderpressung involviert. Dem 19-Jährigen, wie auch dem Kopf der Bande, konnte zudem ein bewaffneter Raub in einem Juweliergeschäft in Wien-Ottakring nachgewiesen werden. Bei den Einvernahmen zeigte sich der 23-Jährige zu dem Raub, aber nicht zu der Schutzgelderpressung geständig. Die anderen Tatverdächtigen zeigten sich nicht geständig oder verweigerten die Aussage.

Die vier Tschetschenen wurden wegen schwerer Erpressung beziehungsweise schweren Raubes in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert. Der 23-Jährige erhielt zudem eine Anzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, weil er sich heftig gegen seine Festnahme gewehrt hatte.

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