Vier Leute durch Kopfschuss in Frankreich getötet

Die Opfer des mysteriösen Vierfach-Mordes auf einem Parkplatz in Ostfrankreich sind offenbar alle durch Kopfschüsse getötet worden. Der Staatsanwalt von Annecy sagte im TV, alle Opfer seien von mehreren Schüssen getroffen worden, "und alle wurden von mindestens einer Kugel im Kopf getroffen". Eine Autopsie der Leichen am Freitag werde mehr Klarheit bringen, fügte der Staatsanwalt hinzu.
Bilder vom Tatort bei Annecy


Zuvor hatte er gesagt, der Fahrer des Wagens der Opfer, eine der beiden Frauen sowie ein Radfahrer, der offenbar zufällig vorbeikam, seien durch Kopfschüsse getötet worden. Die Todesursache einer weiteren Frau auf dem Rücksitz war demnach noch unklar. Das Auto war von Kugeln aus einer automatischen Pistole durchsiebt.

Nach seinen Äußerungen war der Staatsanwalt zunächst nicht für nähere Erläuterungen erreichbar. Am Mittwoch hatte er bereits irrtümlich gesagt, ein am Tatort gefundenes Mädchen sei tot. Später stellte er klar, das Kind befinde sich auf der Intensivstation.

Bis auf den Radfahrer handelte es sich bei den Opfern um eine in Großbritannien lebende Familie, die in Frankreich im Urlaub war. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

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