Vienna’s Start-ups: Wer und was steckt hinter "journi"?

Start-up des Monats: journi
Start-up des Monats: journi ©journi
Verglichen mit Berlin oder London ist Wiens Start-up Szene zwar noch relativ klein, die Gemeinschaft der Jungunternehmer ist jedoch stetig am Wachsen.

Start Vienna zählt momentan 144 Start-ups in der österreichischen Bundeshauptstadt. Aber wer sind eigentlich diese jungen Leute, die sich in das Abenteuer Unternehmensgründung stürzen? Und was genau machen sie eigentlich? Wir stellen euch ab jetzt jeden Monat ein Wiener Start-up vor.

Start-up des Monats: journi

journi_brandmark
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Was macht journi?

Travel blogging rediscovered ist journi’s Tagline. Das Besondere an der Mobile App ist, dass User ihre Reise on-the-go, also offline, mit Fotos, Notizen und Karten dokumentieren können. Die festgehaltenen Reiseabenteuer können dann ganz einfach mit Freunden und Familie zu Hause geteilt werden. Die angelegten Reisen aktualisieren sich von selbst, sobald man wieder mit dem Internet verbunden ist. Die iOS app ist ab Mitte Juni im Apple Appstore erhältlich.

screens_app
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Was bedeutet journi?

journi ist eine Kombination aus den Wörtern „journey“, also Reise, und „journal“, Tagebuch.

Wer steckt dahinter?

Das Team von journi besteht aus sechs jungen Globetrottern mit unterschiedlichen Backgrounds. Gegründet wurde journi von Bianca Busetti, Andreas Röttl und Christian Papauschek. Mit Andreas’ Wirtschaftshintergrund, Bianca’s Design Skills und Christian’s technischem Wissen war das Team von Anfang an gut aufgestellt. Unterstützung holten sich die drei noch von Carina Wetzlhütter, die Tourismusmanagement studiert hat und sich um das Marketing und die journi-Community kümmert, und die beiden Developer Stefan Raffeiner aus Südtirol und Rodrigo Escobar, der von Panama aus bei der Entwicklung der App hilft.

journi_team
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Wie kam es zu journi?

journi wurde im März 2014 gegründet und entstand eigentlich als Weiterentwicklung von miavia, einer Plattform, auf welcher man seine Reise als Reiseroute mit persönlichen Insider-Tipps dokumentieren und an andere Traveller als Travel Box günstig verkaufen konnte.

„Wir haben gesehen, dass der Wert vor allem für diejenigen entstand, die ihre eigenen Reisen dokumentierten. Das Angebot, diese Travel Boxes zu kaufen haben aber sehr wenige genutzt. Deswegen haben wir den ganzen Winter damit verbracht, User zu interviewen und Feedback einzuholen. Dabei ist rausgekommen, dass auf jeden Fall eine mobile Lösung gefunden werden musste, und dass das Produkt die beiden Komponenten 1. Reise dokumentieren und 2. die Daheimgebliebenen am Laufenden halten abdecken muss.“, erzählt Carina.

Die Entscheidung, journi als eigenständiges Produkt und nicht als Teil von miavia auf den Markt zu bringen, entstand aus dem Wunsch zum Rebranding. Neue Trendfarben, ein zeitgemäßeres Logodesign und ein Name, der auch von englischsprachigen Nutzern intuitiv richtig ausgesprochen wird, führten dann zur Gründung von journi.

Wie finanziert sich journi?

journi erhielt vor kurzem ein erstes Seed-Investment. Zuvor kam das benötigte Kapital von den Gründern selbst. Das Team wurde außerdem ins Go-Silicon-Valley Programm der Außenwirtschaft Austria aufgenommen. Alle sechs werden ab Juni für drei Monate ihr Büro nach San Francisco verlegen. Dabei geht es vor allem um das Knüpfen von Kontakten und das Finden von Investoren.

Mit Blick in die Zukunft soll journi, in einem ersten Schritt durch Premium Content, auch Einnahmen bringen.

Und wie geht es weiter?

Das journi-Team wird in den nächsten drei Monaten seine Optionen ausloten. Für das Fortbestehen sind jedenfalls weitere Investments nötig. Als nächster Schritt ist außerdem die Entwicklung einer Android-App geplant. journi soll eine Plattform für Reiseerinnerungen werden. Dafür will das Team auch in Zukunft noch weitere Tools entwickeln. Für regelmäßige updates folge journi auf Twitter: @journiapp

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Artikel von Von Stefanie Schmied, 1030 Innovation Consulting

 

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