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Vienna verliert in St. Pölten nach 2:0-Führung mit 2:3

Frenkie Schinkels: "Wir hätten uns cleverer anstellen sollen"
Frenkie Schinkels: "Wir hätten uns cleverer anstellen sollen" ©vienna.at/sportshooter.at
Der „Ost-Schlager“ zwischen St. Pölten und Vienna geriet zum Spiel der Joker. Beim 3:2-Sieg der St. Pöltner fielen gleich vier Tore durch Einwechselspieler. Vienna ging 2:0 in Führung, gab das Spiel aber in der letzten halben Stunde aus der Hand und verlor letztlich sogar verdient.

Zu Beginn hatte St. Pölten das Heft in der Hand, vermochte aus einem Übergewicht im Mittelfeld jedoch keine guten Torchancen zu erarbeiten. So kamen die Niederösterreicher lediglich zu einem geblockten Schuss von Solo-Spitze Florian Zellhofer (5.) und einem missglückten Schlenzer von Kapitän Jochen Fallmann (25.).

Vienna verlor gleich in der Anfangsphase Stürmer Eldar Topic, der sich bei einem Sprint einen Muskelfaserriss zuzog (und wohl drei bis vier Wochen pausieren muss). Er wurde durch Philipp Hosiner ersetzt. Viennas Neuerwerbung fand schließlich die erste Chance der Döblinger vor und verwertete jene prompt zur 1:0 Führung: Nach einem Corner hatten sich die St. Pöltner nicht befreien können und Hosiner ließ mit einem satten Volley-Schuss Keeper Thomas Vollnhofer aus kurzer Distanz keine Chance. Wenige Augenblicke später hätte Viennas Joker sogar auf 2:0 erhöhen können – sein scharfer Schuss aufs lange Eck wurde jedoch abgefälscht und ging knapp vorbei. Danach gab es bis zur Pause auf beiden Seiten keine aufregenden Torszenen mehr. Viennas Abwehr stand gegen anlaufende St. Pöltner sattelfest.

Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Paukenschlag: Nach einem scharfen Stanglpass von Sebastian Martinez erhöhte Rade Djokic aus kurzer Distanz auf 2:0 für die Vienna (48.). St. Pöltens Trainer Martin Scherb reagierte mit einem Doppeltausch und brachte Robert Gruberbauer als zweiten Stürmer. Und wie bei Vienna (durch Hosiner) war es der Joker, der alsbald stach: Gruberbauer spritzte im Fünfer in eine verlängerte Freistoß-Flanke, verkürzte auf 1:2 (65.) und machte das Spiel wieder spannend. St. Pöltens Spielmacher Lukas Thürauer legte mit einem Weitschuss-Aufsitzer nach, den Vienna-Goalie Bartolomej Kuru gerade noch zur Ecke klären konnte. Den Corner trat Lenko, Thürauer köpfelte knapp vorbei.

Ein paar Minuten später war es dann aber soweit. St. Pölten nützte seine spielerische Überlegenheit zum 2:2-Ausgleich: Abermals war es Gruberbauer, der eine sehenswerte Kombination abschloss (74.). St. Pölten drängte weiter, aber die Vienna kam durch einen Sololauf von Hosiner zu ihrer nächsten großen Chance, der 21-Jährige verzog den Schuss aber knapp. Zehn Minuten vor Schluss hatte dann Zellhofer – hervorragend frei gespielt von Gruberbauer – die Riesenchance auf 3:2 zu stellen, scheiterte aber am glänzend postierten Kuru.

Letztlich drehte St. Pölten doch noch das Spiel. Und wieder durch einen Joker: Georg Gravogl köpfte eine Flanke von Mirnes Becirovic (ebenfalls eingewechselt!) am langen Eck unbedrängt zum 3:2-Endstand für die St. Pöltner ein (87.). Summa summarum ein verdienter Erfolg der Niederösterreicher, die in der Schlussphase einfach mehr Siegeswillen an den Tag legten.

Martin Scherb (Trainer SKN St. Pölten): “Ich bin in der Halbzeit nicht laut geworden, weil wir gut gespielt haben. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass wir nur unsere Chancen konsequenter nützen müssen. Einen Rückstand in einen Sieg zu verwandeln ist für uns natürlich enorm wichtig.”

Frenkie Schinkels (Trainer Vienna): “Der frühe Topic-Ausfall war ein Rückschlag für uns. Wir waren 2:0 in Führung, obwohl wir nicht gut gespielt haben. Dann hätten wir uns wenigstens cleverer anstellen sollen, um so einen Vorsprung nicht noch stümperhaft aus der Hand zu geben.”

Erste Liga (5. Runde):
SKN St. Pölten – Vienna 3:2 (0:1)
St. Pölten, Voith-Platz, 1.200 SR: Andreas Kollegger

Torfolge: 0:1 (27.) Hosiner, 0:2 (48.) Djokic, 1:2 Gruberbauer (65.), 2:2 Gruberbauer (74.), 3:2 (87.) Gravogl

St. Pölten: Vollnhofer – Zwierschitz, Rödl, Popp, Lenko – Ambichl (53. Gravogl), Keusch (53. Gruberbauer), Fallmann, Thürauer, Ismaili (60. Becirovic) – Zellhofer

Vienna: Kuru – Frenzl, Milutinovic, Pereira, Imamoglu – Salvatore, Martinez, Toth, Bjelovuk (81. Kröpfl) – Djokic (64. Strohmayer), Topic (11. Hosiner)

Gelbe Karten: Ambichl (45. Foul), Thürauer (75. Foul), Zellhofer (84. Foul), Fallmann (88. Foul), Becirovic (90. Foul) bzw. Toth (16. Foul)

Die Besten: Thürauer, Gruberbauer bzw. Martinez, Hosiner

Thomas Schöpf aus St. Pölten

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