Vienna siegt in St. Pölten 3:0, zieht den SKN in den Abstiegssumpf

Der SKN St. Pölten hat sein drittes Spiel in Folge verloren. Nach einer 0:1-Heimniederlage gegen BW Linz und einem 0:1 in Altach unterlagen die Niederösterreicher nun der Vienna am Voith-Platz klar mit 0:3. 

Die St. Pöltner begannen engagiert, mit dem von ihren Trainer Martin Scherb geforderten Biss, erarbeiteten sich gleich ein paar Halb-Chancen. Ein Schuss von Speerspitze Daniel Lucas Segovia ging vorbei, ein weiterer von Peter Brandl war harmlos. Schließlich setzte der Spanier Segovia einen Kopfball (gegen die Laufrichtung von Vienna-Keeper Marc Traby) an die Latte. Die Wiener wahren ihrerseits durch Konter gefährlich. Die erste Möglichkeit vergab David Jelenko (12.). Mit der zweiten großen Chance gingen die Döblinger bereits in Führung: Markus Lackner nützte einen Fehler der St. Pöltner Abwehrkette, umkurvte geschickt Keeper Thomas Vollnhofer und brachte sein Team nach einem weiteren Haken mit 1:0 in Führung (22.). Nur sieben Minuten später hätte er schon wieder zuschlagen können, kam völlig ungedeckt zu einem Kopfball, brachte die Jelenko-Flanke jedoch nicht auf das St. Pöltner Gehäuse.

Folglich geriet St. Pölten völlig aus dem Konzept, während die Vienna geschickt auf die nächsten Konterchancen wartete.  Nach einem Corner für St. Pölten (!) erhöhte dann Solo-Spitze Wolfgang Mair auf 2:0: Konstantin Kerschbaumer versorgte den 31-Jährigen mit einem steilen Zuspiel, Mair ließ dann den 29-jährigen Manuel Rödl in einer 1:1-Situation ganz alt aussehen und schob die Kugel unter Keeper Vollnhofer ein.

In der Pause reagierte Scherb und stellte auf ein 4-4-2-System mit Arno Kozelsky als zweiter Spitze neben Segovia um. Am Spielverlauf änderte sich zunächst nichts, zu geschickt agierte die Vienna-Defensive. Die Begegnung wurde höchstens ruppiger und bekam Konturen eines Abstiegskampfs. Schließlich sorgte die Vienna aber mit einem Bilderbuchangriff für die Entscheidung: Mair drang in den Sechzehner ein, tanzte Vollnhofer fast schon auf der Torauslinie aus und passte zu Kerschbaumer am Fünfer rein, der die Kugel nur mehr über die Linie zum 3:0 für die Döblinger bugsieren brauchte. Eine Viertelstunde vor Schluss erhöhte Marjan Markovic fast auf 4:0, Vollnhofer konnte dessen Freistoß gerade noch an die Stange lenken. Von den St. Pöltnern kam nur mehr ein leichtes Aufbäumen, Robert Gruberbauer und Lukas Thürauer vergaben in der Schlussphase Schusschancen, Vienna verlegte sich auf das Verwalten des Vorsprungs, holte mit dem 3:0-Sieg so ziemlich das Maximum aus der Partie für sich heraus.

 

 

Erste Liga (16. Runde):

SKN St. Pölten – Vienna 0:3 (0:2)

St. Pölten, Voith-Platz, 1.500 SR: Thorsten Obwurzer

 

Torfolge: 0:1 Lackner (22.), 0:2 Mair (38.), 0:3 Kerschbaumer (67.)

 

SKN St. Pölten: Vollnhofer – Ambichl, Popp, Rödl, Zwierschitz – Fallmann, Brandl – Becirovic (46. Kozelsky), Thürauer, Giovanni (46. Gruberbauer) – Segovia (72. Schibany)

 

Vienna: Traby – Salvatore, Beciri, Dospel, Rathfuss – Lackner (44. Mattes) – Markovic, Hattenberger, Kerschbaumer, Jelenko (83. Kröpfl) – Mair (88. Tiffner)

 

Gelbe Karten: Thürauer (32. Foul), Rödl (57. Foul), Fallmann (59. Kritik) bzw. Hattenberger (48. Foul), Salvatore (61. Foul), Rathfuss (87. Foul)

 

Die Besten: Gruberbauer bzw. Hattenberger, Lackner, Jelenko, Mair

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