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Vienna schießt sich aus der Krise

Viennas Pereira und Kienzl freuen sich über den Ausgleich vor der Pause
Viennas Pereira und Kienzl freuen sich über den Ausgleich vor der Pause ©vienna.at/sportshooter.at
Mit einem 4:1-Heimsieg gegen den FC Lustenau schoss sich die Vienna am Dienstagabend aus der Krise.
Bilder vom Spiel

Vier Tage nach der desaströsen 0:2-Heimniederlage gegen Austria Lustenau stellte Alfred Tatar gegen die Blau-Weißen vom FC Lustenau gleich auf fünf Positionen um. Wie vom Neo-Trainer angekündigt spielte die Heimmannschaft gegen den Tabellenvierten aus Vorarlberg defensiv weit konzentrierter als in den vorangegangen Runden. Darüber hinaus wurden diesmal nach etwas glücklichem Spielverlauf die zahlreichen Chancen auch effektiv genutzt.

Von der blau gelben Viererkette der vergangenen Runde blieb überhaupt nur Pereira in der Startaufstellung. Balga und Kröpfl durften, obwohl fit, nicht einmal auf der Ersatzbank Platz nehmen. Die Umstellungen machten sich bezahlt und anscheinend wurde auch wirklich aus den Fehlern der letzten Runden gelernt. Der FC Lustenau agierte zunächst sichtlich defensiv und wartete auf Konter, die sich aber, nachdem sich die Döblinger im Zweikampf stark verbessert zeigten, nicht wirklich ergaben.

Als es schon nach einer torlosen ersten Halbzeit aussah, wurde es in den Schlussminuten noch richtig ereignisreich. Nach einem Freistoß ließ sich Immamoglu zu einer Umarmung von Lustenau-Stürmer Techera hinreissen. Schwab verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. Doch die Vienna setzte nach und konnte mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit ausgleichen. Nach einer Traumflanke von Hosiner konnte der gut mitgelaufene Kienzl, der bereits zuvor seine Schnelligkeit immer wieder gut einzusetzen wusste, aus kurzer Distanz und spitzem Winkel einnetzen.

Mit sichtlich größerem Selbstvertrauen kam die Vienna in die zweite Halbzeit. Ein guter, direkt angetragener Djokic-Corner landete, noch von einem Lustenauer auf der Linie abgelenkt, im eigenen Netz. Die Vienna kam nun ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor. Doch der Schiedsrichter gab nach einem der wenigen Lustenauer Entlastungsangriffe nach  vermeintlichem Foul von Pereira an Schwab erneut Elfmeter. Der Gefoulte trat zum zweiten Mal an diesem Abend an, schoss aber schwach und mitten auf das Tor – Lukse parierte.

Als nur fünf Minuten später Hosiner nach einer Topic-Ablage direkt und unhaltbar für Lustenau-Goalie Breuss zum 3:1 einschoss, war das Spiel gelaufen. Wenig später setzte die Vienna noch einen drauf: Djokic, ideal von Toth bedient, hatte keine Schwierigkeiten zum 4:1 einzunetzen. Die Vorarlberger fanden zwar auch noch die eine oder andere Möglichkeit vor, diesmal war aber auch das Glück auf der Seite der Blau-Gelben.

Unter großem Jubel der Zuschauer konnte die vor allem defensiv stark verbesserte Vienna endlich wieder in der Meisterschaft gegen den Tabellenvierten FC Lustenau gewinnen. Das Endergebnis fiel freilich schmeichelhaft hoch aus.

Alfred Tatar (Vienna-Trainer): “Die Spieler, die zuletzt noch von Anfang an gespielt haben und diesmal nur auf der Tribüne waren, wurden von mir nicht verbannt. Ganz im Gegenteil, sie haben als Pflichtübung von mir aufbekommen, das Spiel taktisch zu analysieren und mir Bericht zu geben, was hier auf ihren Positionen verbessert gehört. Der Spielverlauf war für uns glücklich. Wir waren zwar klar besser als die Runden zuvor, das kann aber erst der erste Schritt sein.”

Philipp Hosiner (Vienna-Torschütze): “Wir haben völlig verdient mit 4:1 gewonnen. Dass mir so ein schönes Tor gelingt ist natürlich doppelt erfreulich. Wir haben die letzten 14 Tage gut gearbeitet und heute haben wir die ersten Früchte davon geerntet.”

First Vienna FC 1894 – FC Lustenau 1907 4:1 (1:1)
Hohe Warte, 1500 Zuschauer, SR Andreas Heiss

Tore: Kienzl (45.), Eisele (50., Eigentor) Hosiner (67.), Djokic (75.) bzw. Schwab (43., Elfmeter)

Vienna: Lukse – Frenzl, Immamoglu, Pereira, Salvatore – Kienzl, Strohmayer (64. Martinez), Toth, Hosiner (85. Dvoracek) – Topic, Djokic

FC Lustenau: Breuss – Ibrahim Erbek, Eisele, Kobleder, Kircher – Harun Erbek, Hagspiel, Schwab, Schöpf, Batir – Techera

Gelbe Karten: Frenzl; Harun Erbek, Ibrahim Erbek, Batir

Jan Braula / Hohe Warte

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