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Vienna Capitals verloren EBEL-Schlagerpartie gegen Red Bull Salzburg

Die "Caps" mussten sich geschlagen geben.
Die "Caps" mussten sich geschlagen geben. ©Thomas Haumer
Im Heimspiel gegen Red Bull Salzburg konnte sich Tabellenführer Vienna Capitals nicht durchsetzen. Die "Bullen" siegten mit 4:3 nach Penaltyschießen. 
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Red Bull Salzburg hat das Schlagerspiel der 37. Runde in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gegen Tabellenführer Vienna Capitals gewonnen und seinen vierten Rang verteidigt. Die “Bullen” setzten sich in Wien 4:3 nach Penaltyschießen durch.

Verfolger KAC musste beim 2:1-Sieg in Bozen ebenfalls in die Verlängerung. Punktegleich auf Rang drei liegen die Graz 99ers, die Linz mit 5:1 besiegten. Innsbruck prolongierte beim 5:4 nach Verlängerung gegen Fehervar seine erfolgreiche Heimserie, Zagreb beim 2:10 gegen Dornbirn seine nun bereits 18 Spiele andauernde Pleiteserie. Nachzügler VSV musste sich zuhause nach 2:0-Führung Znojmo 4:6 geschlagen geben.

Salzburg triumphierte in Wien gegen Vienna Capitals

In Wien geriet das Duell zwischen dem besten Heim- mit dem besten Auswärtsteam der Liga zum erhofften Spitzenspiel. Salzburg ging drei Tage nach dem Auftritt in der Champions-Hockey-League gegen Red Bull München (0:0) auch in der Liga volles Tempo, nach einem effizienten ersten Drittel führte die Truppe von Greg Poss 2:0.

Die “Caps” hatten vor 6.150 Zuschauern im zweiten Drittel die passende Antwort parat, mit einem 2:2 ging es in den Schlussabschnitt. In diesem setzte sich der Schlagabtausch fort: Alexander Cijan schoss die “Bullen” in Front, Andreas Nödl glich im Powerplay aus (52.).

Im Penaltyschießen trafen zwei Salzburger und ein Wiener – Ryan Duncan trug sich mit dem “Game-Winner” in die Schützenliste ein. Die Wiener, die nunmehr drei Punkte vor dem Verfolger-Duo aus Klagenfurt und Graz liegen, punkteten immerhin zum zehnten Mal in Folge vor heimischem Publikum.

EBEL: Weitere Ergebnisse im Überblick

Für Linz gab es im ersten Spiel nach der Trennung von Headcoach Troy Ward eine Niederlage. Bei den starken Grazern verloren die interimsmäßig von Mark Szücs und Jürgen Penker gecoachten Oberösterreicher letztlich klar 1:5. Die Entscheidung gelang den Steirern mit einem Doppelschlag zehn Minuten vor dem Ende.

Der KAC entschied auch das vierte Saisonduell mit Meister Bozen für sich. Zuvor präsentierten sich die fünftplatzierten Südtiroler einmal mehr als Defensivspezialisten, die Torsperre von Goalie Leland Irving und eine 1:0-Führung hielt bis 66 Sekunden vor dem Ende. Doch nachdem Matt Neal einen Schlenzer von David Fischer zum 1:1 abfälschte, stellte Nik Petersen nach schwerem Abwehrfehler den Klagenfurter Sieg sicher. Thomas Koch avancierte mit seinem 827. Spiel zum alleinigen EBEL-Rekordhalter.

Das Rennen um die Top sechs der “Pick Round” bleibt hart umkämpft. Den derzeit Sechsten Linz und den Zehnten Innsbruck trennen sieben Runden vor Ende des Grunddurchgangs nur fünf Punkte. Die Innsbrucker gewannen beim 5:4 nach Verlängerung gegen Fehervar auch das fünfte Heimspiel in Folge. Goalgetter Andrew Yogan besorgte den ersten und den letzten Innsbrucker Treffer.

Der Achte Dornbirn erfüllte die Pflichtaufgabe in Zagreb. Beim 2:10 fügten die “Bulldogs” der Schießbude der Liga die 18. Niederlage in Folge zu. Das Torverhältnis der in finanzielle Schieflage geratenen Kroaten beträgt mittlerweile Minus 110. Dornbirns Vierfachtorschütze Brendan O’Donnell gelang zwischen der 35. und 39. Minute ein lupenreiner Hattrick. Der VSV gab gegen den Neunten Znojmo zuhause eine 2:0-Führung aus der Hand, am Ende setzte es eine 4:6-Niederlage.

(APA/Red)

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