"Vielleicht lüfte ich auch das eine oder andere Geheimnis"

Kevin Kraxner: Ein "junger Wilder" in Wien
Kevin Kraxner: Ein "junger Wilder" in Wien ©vienna.at/sportshooter.at
Auf Kevin Kraxner wartet ein spannendes neues Jahr. Der Stürmer will sich mit seinen Vienna Capitals ins Finale der Erste Bank Eishockey Liga kämpfen. In seinem neuen Blog - exklusiv auf Vienna Online - schreibt der Neo-Wiener, was ihn in seiner ersten Saison bei den Caps bewegt.
Kevins erster Blog!

Der 23-jährige Linkshänder wechselte zu Saisonbeginn nach vier Jahren bei den Graz 99ers an die Donau. Kraxner ist einer der “jungen Wilden”, die bei den Capitals heuer für Furore sorgten und die im Verein mit den arrivierten Kollegen wie Pat Lebeau, Sean Selmser oder Benoit Gratton ihre Gegner ein ums andere Mal alt aussehen ließen. Im Interview sprach Kraxner über den Schlager gegen den KAC, Fans, Statistiken – und natürlich über seinen neuen Blog.

Vienna Online: Beim 4:1-Heimsieg gegen den KAC habt Ihr ab dem Spielbeginn sehr spritzig gewirkt. Wart Ihr besonders motiviert oder habt Ihr etwas anders gemacht als sonst?
Kevin Kraxner: “Nach der kurzen Weihnachtspause waren wir wieder hungrig. Wir wollten laufen und hart arbeiten. Trotzdem war es das erwartet schwierige Spiel. Der KAC hat ein sehr hohes Tempo angeschlagen und hat uns voll gefordert. Wir mussten an und über unsere Grenze gehen um zu gewinnen. Am Ende haben die Special-Teams das Spiel für uns entschieden.”

Vienna Online: Wie wichtig sind die Fans in so einem Spiel?
Kevin Kraxner: “Die Fans haben uns gegen den KAC großartig unterstützt. Es war eine richtig tolle Atmosphäre. Man kann die Unterstützung der Fans nicht in einer Prozentzahl ausdrücken – aber sie ist sehr wichtig.”

Vienna Online: Du selbst hast im Abschluss momentan wenig Glück. Im Spiel gegen den KAC hast Du die Stange getroffen. Nimmst Du im nächsten Spiel dann einen neuen Schläger?
Kevin Kraxner: “Wenn ich das machen würde, müsste ich heuer bereits 50 Schläger verbraucht haben (lacht). Es hilft nichts irgendeiner Chance nachzutrauern. Ich bleibe positiv, irgendwann wird die Scheibe auch wieder ins Tor gehen.”

Vienna Online: Wie wichtig sind Dir Deine persönlichen Statistiken?
Kevin Kraxner: “Die eigenen Statistiken sind wertlos, wenn das Team keinen Erfolg hat. Ich persönlich schaue nicht wirklich drauf. Meistens werde ich von anderen darauf hingewiesen, wenn mir etwas Besonderes gelungen ist.”

Vienna Online: Kevin, es gibt auch Neuigkeiten abseits der Eisfläche. Du wirst sozusagen ein Kollege.
Kevin Kraxner: “Ich schreibe einen Blog für Vienna Online. Es wird für mich eine neue Herausforderung. Ich freue mich schon sehr darauf.”

Vienna Online: Was können die Fans die Fans der Capitals von Deinem Blog erwarten?
Kevin Kraxner: “Ich werde versuchen, unsere Fans eishockeytechnisch auf dem aktuellen Stand zu halten. Natürlich werde ich auch die eine oder andere Anekdote erzählen. Über den Privatmenschen Kevin Kraxner wird es auch Einiges zu lesen geben. Vielleicht lüfte ich auch das eine oder andere Geheimnis… Also einfach mal reinlesen.”

Vienna Online: Reizt es Dich, nach Deiner aktiven Karriere auch aktiv im Journalismus Fuß zu fassen?
Kevin Kraxner: “Warum nicht? Man kann nie früh genug beginnen sich ein zweites Standbein aufzubauen oder Fähigkeiten auszubauen. In erster Linie möchte ich jetzt etwas Erfahrung sammeln und die Materie auch von der anderen Seite kennenlernen.”

Das Gespräch führte Thomas Muck
In Kooperation mit sportreport.at

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