Viele Orthodoxe feiern Weihnachten am 6. und 7. Jänner in Wien

Viele orthodoxe Christen freuen sich auf das ihnen noch bevorstehende Weihnachtsfest: Kirchen wie jene von Russland und Serbien feiern nach dem Julianischen Kalender Weihnachten am 6. und  7. Jänner.

Andere, wie die von Bulgarien und Rumänien, haben Weihnachten wie die Westkirchen nach dem Gregorianischem Kalender am 24. und 25. Dezember zelebriert. Zu den Feiern in Wien werden auch viele Touristen erwartet.

Die Geschichte der russisch-orthodoxen Kirche in Österreich reicht in das 18. Jahrhundert zurück, berichtete die Kathpress am Freitag in einer Aussendung. 1762 kam der erste russisch-orthodoxe Priester nach Wien. Die erste eigene Kirche – die heutige Nikolauskathedrale – wurde neben der russischen Botschaft in den Jahren von 1893 bis 1899 errichtet.

Seit 1946 ist das Gotteshaus die Kathedrale des russisch-orthodoxen Bischofs von “Wien und Österreich”. In der Nikolauskathedrale in der Jauresgasse in Wien-Landstraße wird am kommenden Sonntag ab 17.00 Uhr gefeiert.

Eine serbisch-orthodoxe Kirche existiert in der Bundeshauptstadt seit dem Jahr 1860. Rund 33 Jahre später wurde die erste serbische Kirche in Wien-Landstraße erreichtet. Die Gründung einer zweiten Pfarrgemeinde im 17. Wiener Gemeindebezirk erfolgte im Zuge der Immigration der “Gastarbeiter” und ihrer Familien ab den späten 60er Jahren. Im Jahr 2002 wurde die Auferstehungskirche in der Leopoldstadt geweiht.

Heute zählt man in Wien und Umgebung laut Kathpress mindestens 100.000 serbisch-orthodoxe Gläubige. In Österreichs größtem orthodoxen Gotteshaus, der Auferstehungskirche in der Engerthstraße im zweiten Wiener Gemeindebezirk, feiert man Weihnachten am kommenden Sonntag ab 18.00 Uhr.

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