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Viele Jung-Lipizzaner begrüßen in Piber die Besucher

Das Bundesgestüt Piber in der Weststeiermark startet Anfang April mit vorerst 25 Lipizzaner-Fohlen, einem Eröffnungsfest und neuem offiziellen Ausstatter in die Sommersaison 2007.

Am Mittwoch präsentierte die „Lipizzaner-Welt“ den Kooperationspartner Land Rover, der zugleich die Patenschaft für das jüngst-geborene Fohlen namens „Favory Darinka“ übernommen hat.

Die Veranstaltungssaison 2007 beginnt im Bundesgestüt Piber am 1. April mit der Eröffnung des so genannten Kindererlebnisweges, auf dem die jüngsten Interessierten ein Lipizzanerhengst-Leben von der Geburt und Ausbildung in Piber bis hin zum „Star“ in der Spanischen Hofreitschule in Wien gezeigt wird. Im Juni werde zum ersten Mal der Pferde- und Grünlandtag in der Lipizzaner-Heimat stattfinden, erklärte Gestütsleiter Maximilian Dobretsberger. Dort werde es um Futterproduktion und Pferdeernährung gehen, denn da gebe es Handlungsbedarf. Im Handel würden zum Teil schlechte Futterqualität angeboten, und das soll sich ändern, so der Experte.

Stolz zeigte sich der Gestütsleiter über die 25 Fohlen – 13 Stuten und zwölf Hengste – die kürzlich in Piber das Licht der Welt erblickten. 30 Fohlen werden noch bis Mitte Juni folgen, den momentan sei sowohl die „Abfohl- sowie Decksaison“ – also die Zeit, während der die Pferde geboren bzw. gezeugt werden. Die Fohlen würden nun rund sechs Monate bei der Mutterstute bleiben und anschließend drei Saisonen lang auf der Hochalm verbringen, um Kraft und Ausdauer zu gewinnen. Die stärksten Hengste werden dann für die Spanische Hofreitschule ausgebildet, erklären die Fachleute am Gestüt. Nachdem im vergangenen Jahr rund 75.000 Besucher die Lipizzaner Welt in Piber besucht haben, hofft Dobretsberger, noch heuer die 90.000 Besucher-Grenze zu überspringen.

Land Rover Österreich tritt neben der Funktion als offizieller Ausstatter des britischen Königshauses nun auch als Kooperationspartner des Bundesgestüts Piber auf. Geschäftsführer Peter Modelhart erklärte, dass es zwischen der Automarke und den Lipizzanern Gemeinsamkeiten (Langlebigkeit, Zugkraft, Tradition, etc.) gebe, die die Zusammenarbeit befruchte.

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