Video: Windrad fing im Burgenland Feuer

Die Feuerwehr ließ das Windrad kontrolliert abbrennen.
Die Feuerwehr ließ das Windrad kontrolliert abbrennen. ©FF Pama/Burgenland heute/ORF
Passanten bemerkten am Montag, dass in einem Windpark im burgenländischen Kittsee ein Windrad in Flammen stand und alarmierten die Feuerwehr.

Ein Windrad ist am Montag zwischen Pama und Kittsee im burgenländischen Bezirk Neusiedl am See in Vollbrand gestanden. Ein Löscheinsatz war nicht möglich, die Feuerwehr ließ das Windrad kontrolliert abbrennen.

Der Bereich war großräumig abgesperrt, berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando Neusiedl am See gegenüber der APA.

Windrad stand im Nordburgenland in Vollbrand

"Die Feuerwehr konnte nicht viel machen, die Eigengefährdung wäre zu groß gewesen", sagte Peter Kroiss, Sprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos. Das Betreten des Windrads durch Feuerwehrleute sei demnach nicht möglich gewesen. Deshalb habe man es kontrolliert abbrennen lassen und "Brandsicherheitswache" gehalten. Verletzt wurde niemand.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 18.00 Uhr alarmiert, nachdem Passanten das Feuer bemerkt und gemeldet hatten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Windrad bereits in Vollbrand. Die Feuerwehren Pama, Kittsee und Edelstal waren im Einsatz.

Technisches Gebrechen mögliche Ursache

Der Brand ist vermutlich durch ein technisches Gebrechen ausgelöst worden. Laut der Energie Burgenland, die das Windrad betreibt, waren keine Einwirkungen von außen erkennbar. Sachverständige müssten die genaue Ursache aber noch prüfen, sagte Sprecherin Hannelore Halwax am Dienstag gegenüber der APA.

Die Ursache stehe demnach ebenso wie die Schadenssumme noch nicht endgültig fest, man gehe aber von einem technischen Gebrechen aus, betonte Halwax. In den kommenden Tagen würden Sachverständige der Energie Burgenland und der Versicherung die Ursache abklären und die Höhe des Schadens feststellen. Die weitere Vorgangsweise werde man festlegen, sobald das Schadensausmaß bekannt sei, so Halwax.

Bereits 2017 brannte Windrad im Burgenland

Bei dem abgebrannten Windrad handelt es sich laut Energie Burgenland um eine Anlage vom Typ "Enercon E66", die 2004 in Betrieb genommen wurde und damit zum Altbestand gehört. Die Nabenhöhe der Anlage beträgt 65 Meter, die Nennleistung 1.800 kW.

Bereits 2017 hatte in Gols (Bezirk Neusiedl am See) eine Windkraftanlage der Energie Burgenland Feuer gefangen. Zwei Techniker einer Servicefirma erlitten dabei schwere Verletzungen. Ein Löscheinsatz war auch damals nicht möglich.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Video: Windrad fing im Burgenland Feuer
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen