Verzögerungen im internationalen Zugverkehr nach Kabeldiebstahl

Kabeldiebe haben den internationalen Bahnverkehr zwischen Frankreich, Deutschland, Belgien und Großbritannien durcheinandergebracht.

Die Täter stahlen Dienstag früh im großen Stil wichtige Kabel und Glasfaserleitungen. Dadurch sei ein Teil der Signalanlagen lahmgelegt worden, teilte die französische Bahngesellschaft SNCF mit.

Betroffen waren zahlreiche Hochgeschwindigkeitszüge mit dem Start- oder Zielbahnhof Paris Nord, darunter auch mindestens ein Thalys-Zug in Richtung Köln. Die französische Bahn rechnete den ganzen Vormittag über mit Behinderungen des Verkehrs und Verspätungen.

Hintergrund des Kabeldiebstahls sind vermutlich die gestiegenen Preise für Buntmetall. Für eine Tonne Kupfer werden auf dem Weltmarkt mittlerweile rund 10.000 Dollar (7.300 Euro) gezahlt. In Frankreich hat sich die Zahl der Metalldiebstähle von 2009 auf 2010 verdoppelt.

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