Verstärkte Kontrollen im Osterverkehr

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Auch heuer wird es zu Ostern wieder verstärkte Polizeikontrollen im Straßenverkehr geben. Wie Innenministerin Liese Prokop (V) am Freitag mitteilte, werden am Osterwochenende täglich rund 7.000 Beamte im Einsatz sein.

Mehr als 3.500 Verkehrsüberwachungsgeräte (Lasergeschwindigkeitsmessgeräte, stationäre und mobile Radargeräte, Zivilstreifenfahrzeuge, Alkomaten, Vortestgeräte und Abstandsmess-Systeme) stehen den Polizisten zur Verfügung.

Besonderes Augenmerk wird die Exekutive auf Raser und Drängler sowie Alkohol- und Drogenlenker richten. „Ebenso werden auf beliebten Ausflugsstrecken von Motorradfahrern besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen“, hieß es.

Im Vorjahr kamen bei neun tödlichen Unfällen zehn Menschen zwischen Karfreitag 00.00 Uhr und Ostermontag 24.00 Uhr ums Leben. Im Jahr 2004 wurden 17 und im Jahr 2003 15 Menschen tödlich verletzt. 1992 und 1995 wurden mit jeweils acht Verkehrstoten die günstigsten Ergebnisse seit Einführung der Statistik 1968 verzeichnet. Zum Vergleich dazu wurden im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende 1976 registriert.

Prokop: „Jedes Jahr passieren zu Ostern schreckliche Verkehrsunfälle. Ich appelliere deshalb an jeden Verkehrsteilnehmer: Bitte leisten sie ihren Beitrag und zeigen sie Verantwortung. Schon durch die Einhaltung der einfachsten Grundregeln können viele Unfälle oder gefährliche Situationen im Straßenverkehr vermieden werden.“

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