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Verletzte und Brände in der Steiermark

Ein aufmerksamer Nachbar entdeckte das Feuer
Ein aufmerksamer Nachbar entdeckte das Feuer
Zwei Verletzte und mehrere Brände haben in der Silvesternacht die steirischen Einsatzkräfte gefordert: Zwei Männer verletzten sich, als Knallkörper in ihren Händen explodierten. In der Südoststeiermark brannte ein Wirtschaftsgebäude. In Pöllau setzte Leuchtmunition Altfahrzeuge in Brand. In Graz dürfte ebenfalls Pyrotechnik für ein Feuer auf einem Müllcontainerplatz verantwortlich sein.


Gegen 22.20 Uhr wollte ein 45-Jähriger in Raaba (Bezirk Graz-Umgebung) einen pyrotechnischen Gegenstand anzünden, doch dieser explodierte zu früh und zwar in seiner linken Hand. Der Mann musste in der LKH Graz-Ost gebracht werden. Kurz nach Mitternacht erwischte es einen 24-jährigen in der Nähe von Eichberg-Trautenburg (Bezirk Murau): Er schoss mehrere Raketen ab, etwa drei Minuten später wollte er jene Feuerwerkskörper, die nicht gezündet hatten, entsorgen. Plötzlich explodierte aber eine in seiner rechten Hand. Er wurde mit Verletzungen an den Fingern und am rechten Auge ins LKH Judenburg gebracht.

In der steirischen Landeshauptstadt verlief die Silvesternacht laut Berufsfeuerwehr relativ ruhig. Mehrere kleinere Brände – etwa im Bereich des Müllcontainerplatzes – mussten gelöscht werden: “Diesmal gab es ganz wenige Brände, die durch Feuerwerkskörper oder Raketen ausgelöst wurden”, erklärte Brandrat Ingo Mayer am Neujahrstag.

Beim Wirtschaftsgebäudebrand in Kinsdorf in der Gemeinde Gnas (Bezirk Südoststeiermark) haben die Ermittler ihre Arbeit aufgenommen, denn auch dort ist nicht ausgeschlossen, dass Raketen oder andere Knallkörper für das Feuer verantwortlich sind. Die Flammen wurden gegen 4.30 Uhr von einem Nachbar entdeckt. Knapp 40 Helfer der umliegenden Feuerwehren waren im Einsatz, um den Vollbrand im Dachstuhl und im Hackschnitzellager zu löschen. Die Flammen konnten sich dadurch nicht auf einen naheliegenden Stall mit rund 6.000 Hühnern ausbreiten.

Bereits Mittwochmittag brannte es in Pöllau im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: Ein 33-Jähriger hatte eine Signalpistole abgefeuert, doch heiße Munitionsreste fielen wieder herunter und entfachten ein Feuer am etwa 120 Meter entfernten Abstellplatz für Altfahrzeuge. Verletzt wurde niemand, doch der 33-Jährige wurde angezeigt.

Die Silvesternacht bescherte den steirischen Feuerwehren zwischen 18.00 Uhr am Silvestertag und 5.00 Uhr am Neujahrsmorgen insgesamt 55 Einsätze, wobei Graz in der Statistik nicht berücksichtigt ist.

Turbulent ging es auch auf den steirischen Straßen zu. Ein betrunkener Weststeirer baute in der Silvesternacht mit einem nicht zugelassenen Auto einen Unfall und wurde dabei schwer verletzt. Der 38-Jährige hatte eine Mauer gestreift und fuhr dann gegen einen Baum. Der Lenker wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Ein Test ergab laut Polizei eine “erhebliche Alkoholisierung”.

In der Obersteiermark wurden drei Fußgänger von einem deutschen Pkw-Lenker angefahren und verletzt. Der 51-Jährige gab an, von einem Reisebus geblendet worden zu sein. Daher habe er die drei Burschen im Alter von 18, 19 und 21 Jahren zu spät gesehen. Trotz Notbremsung schlitterte er auf der Schneefahrbahn gegen die jungen Männer. Sie mussten im Spital ambulant behandelt werden.

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