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Verkehrsprobleme in Wien sollen durch Baustellenmanagement gelöst werden

Baustellenchaos soll in Wien künftig verhindert werden.
Baustellenchaos soll in Wien künftig verhindert werden. ©APA
Nach dem pannenreichen Baustellensommer des vergangenen Jahres will die Stadt Wien nun vorbeugen: Ähnliche Verkehrsprobleme sollen durch neues Baustellenmanagement verhindert werden.
"Wir haben keine Wahl"
Arbeiten in der Westeinfahrt
Sanierung der Gürtelbrücke
Chaos hat Konsequenzen

Man habe sich die Kritik aus der Saison 2014 genau angehört und sei zum Schluss gekommen, “einiges zu reformieren, was die Baustellenkoordination betrifft”, sagte Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) vor Journalisten. Das bestehende Baustellenmanagement habe so schlecht nicht funktioniert, aber die Vorfälle aus dem Vorjahr hätten offengelegt, “dass wir uns das kritisch anschauen müssen”. Als neuer Leiter wurde Peter Lenz bestellt.

Kritik nach Sanierung der Westeinfahrt

Vor allem die Sanierung der Westeinfahrt hatte Autofahrer in den Sommermonaten viel Nerven gekostet. Ein Abschnitt wurde unbeabsichtigt zum Nadelöhr, was massive Staus zur Folge hatte. An den verantwortlichen Stellen wurde scharfe Kritik geübt – u.a. von der Volksanwaltschaft, deren Prüfbericht ein Versagen bei Bauaufsicht, Baustellenkoordination und Exekutive feststellte. Die Stadt sah in der ausführenden Baufirma die Schuldige und verwies auf nicht eingehaltene Bescheide.

Im Nachhinein betrachtet, hätte es hier schnellerer Reaktion und besserer Kommunikation bedurft, räumte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) nun ein. Diese sollen künftig die umorganisierte Baustellenplanung und -durchführung gewährleisten.

Neues Baustellenmanagement in Wien

Das neue Management fußt grundsätzlich auf zwei Säulen, erklärte Stadtbaudirektorin Brigitte Jilka. Einerseits plant ein technisches Team, dem etwa Magistratsexperten, Asfinag, Wiener Linien und Polizei angehören, die Baustellenstandorte und Projektabläufe. Wesentlich ist dabei, dass die Verkehrsfolgen der Arbeiten nicht mehr nur lokal, sondern mit Blick auf die ganze Stadt bzw. das Umland vorausberechnet werden. Ausweichrouten und Umleiten werden ebenso gemeinsam festgelegt wie Konsequenzen für den Öffi-Verkehr oder die Radfahrer prognostiziert.

Andererseits wurde ein Infoteam ins Leben gerufen, das für eine raschere und intensivere Kommunikation sorgen soll. Neben einer Hotline und verstärkter Kooperation mit Autofahrerclubs sind hier für Baustellen mit mehrmaligen Änderungen der Verkehrsführung oder in Gegenden mit viel Lieferverkehr Apps – wie jene während der ersten Umbauphase der Mariahilfer Straße – geplant.

Peter Lenz übernimmt die Leitung

Zwecks organisatorischer bzw. abteilungsübergreifender Leitung wurde zudem der Posten des Baustellenmanagers geschaffen. Diesen hat ab sofort Peter Lenz über. Der einstige Chef der MA 46 (Verkehrsorganisation) ist seit acht Jahren in der Stadtbaudirektion tätig und habe in den vergangenen Jahren die Projektkoordination für das Umfeld des Krankenhauses Nord verantwortet, wies Jilka Lenz als Mann mit Erfahrung aus.

Was man noch aus der Causa Westeinfahrt gelernt hat: Künftig will die Stadt säumige Firmen ahnden. Pönalen seien zwar auch bisher schon Bestandteil der Verträge gewesen, man habe sich mit den Unternehmen – nicht zuletzt aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit – oftmals auf Kulanzlösungen geeinigt, so Vassilakou. In Zukunft werde man hier strenger sein. (APA)

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