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Verkehrsexperte schockt mit Interview über Verkehrskonzepte: So empört reagieren Wiens Politiker

Hermann Knoflacher sorgte mit einem Interview über die Wiener Verkehrspolitik für Aufsehen.
Hermann Knoflacher sorgte mit einem Interview über die Wiener Verkehrspolitik für Aufsehen. ©APA
Der österreichische Verkehrsexperte Hermann Knoflacher sorgt derzeit mit einem Interview über die Verkehrspolitik in Wien für Aufsehen. "Wir haben die Autofahrer genervt. Wir haben Straßen verengt und systematisch Stau erzeugt", so Knoflacher. Außerdem sei ein Autofahrer seiner Meinung nach kein Mensch. Wiens Politiker zeigen sich angesichts dieser Vorwürfe empört und fordern, die Autofahrer-Schikanen endlich zu beenden.
Bewusst erzeugter Stau? Geht es nach dem österreichischen Verkehrsexperten Hermann Knoflacher, ist das in Wien seit Jahren bereits gang und gäbe.

Verkehrsexperte Knoflacher über Wien: “Haben systematisch Stau erzeugt”

In einem Interview mit dem deutschen Magazin “Der Spiegel” sprach Knoflacher über das Wiener Verkehrskonzept, das seiner Meinung nach darauf ausgerichtet ist, den Autofahrern das Leben schwer zu machen. “Wir haben die Autofahrer genervt. Wir haben Straßen verengt und systematisch Stau erzeugt”, wird der Experte etwa zitiert.

Vor allem ein provokantes Statement von Knoflacher sorgte bei vielen für Aufregung: “Der Autofahrer ist kein Mensch. Er wird erst wieder zum Menschen, wenn er aus dem Auto steigt.” Außerdem hätte ein Autofahrer mit einem Menschen, der ja eigentlich zu Fuß geht, weniger gemeinsam als ein Mensch mit einem Insekt.

“Skandalös”: Wiener Politiker über Knoflacher-Interview empört

Über diese und noch andere Aussagen zeigen sich Wiens Politiker empört. Toni Mahdalik, Verkehrssprecher der FPÖ-Wien, bezeichnet die “Beichte” des Verkehrsplaners, wonach man die Wiener Autofahrer seitens der städtischen Verkehrsplanung absichtlich schikaniert habe, als skandalös und fordert von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, diese Machenschaften sofort zu beenden und die daraus resultierenden Konsequenzen zu ziehen. “Das offenherzige Interview von Knoflacher, in dem er sich dazu bekennt, dass man systematisch Stau erzeugt und Straßen verengt hat um die Autofahrer zu nerven, ist ein weiterer Beweis für das Versagen der städtischen Verkehrsplanung”, so Mahdalik in einer Aussendung.

ÖVP Wien Klubobmann Manfred Juraczka bezeichnet das Interview von Knoflacher ebenfalls als skandalös: “In einem Interview lässt der rot-grüne Verkehrsplaner Hermann Knoflacher die Maske fallen und bekundet deutlich seine tiefsitzende Aversion gegenüber Wiens Autofahrern. Die Antworten sind ein offenes Bekenntnis zu den Autofahrer-Schikanen, die wir als ÖVP Wien bereits seit Jahren kritisieren.”

ÖAMTC distanziert sich von Aussagen

Und auch beim ÖAMTC distanziert man sich von der Meinung Knoflachers. “Derartige Sichtweisen sind veraltet – darauf machen wir seit Jahren mit der Aktion ‘Stau nach Plan’ aufmerksam. Wir setzen bei der Verkehrsplanung auf Dialog. Mit konstruktiven Vorschlägen bieten wir Lösungen für alle Verkehrsteilnehmer”, so Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung vom Bekämpfen und dem gegenseitigen Ausspielen einzelner Mobilitätsgruppen.

(Red)

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