Verkauf des Donauwalzer-Originals?

©Foto: Bilderbox
Der Wiener Männergesang-Verein überlegt den Verkauf der von Johann Strauß handgeschriebenen Originalnoten des Donauwalzers.

Grund sind Finanznöte des Chors, die dieser durch die Gründung einer Stiftung im Februar 2007 lösen möchte, berichtet der „Kurier“ (Sonntag- und Dienstag-Ausgabe). Um über die Zinsen die laufenden Kosten zu finanzieren, soll eine Mio. Euro in die Stiftung fließen – die Donauwalzer-Partitur wird auf 850.000 bis 1,1 Millionen Euro geschätzt.

Strauß hat die Ur-Version des Donauwalzers 1867 für einen Liederabend im Dianabad komponiert und dem Chor die Noten nach der Uraufführung geschenkt. Der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) will nun die Angelegenheit „prüfen“, von Bildungsministerium und Kunststaatssekretariat gibt es kein Geld für den Männergesang-Verein.

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