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Verfassungsschutzbericht 2014 muss korrigiert werden

Im Verfassungsschutzbericht 2014 ist ein heikler Fehler unterlaufen, wodurch die Zahl der rechtsextremen Straftaten als zu gering dargestellt wurde. Dies erfuhr die APA am Donnerstag im Innenministerium. Die aktualisierte - höhere - Zahl soll gemeinsam mit dem Verfassungsschutzbericht 2015 präsentiert werden, hieß es.


Der im Juni 2014 vorgelegte Bericht umfasst den Zeitraum 2013. Darin wurden 574 Delikte im Bereich des Rechtsextremismus angeführt. Allerdings sei bei der Erfassung ein Fehler passiert, erklärte der Ministeriumssprecher gegenüber der APA: In zwei Fällen habe man Tatserien als jeweils nur ein Delikt gezählt. Die nach der korrekten Berechnung naturgemäß höhere Zahl werde man bekannt geben, wenn der Verfassungsschutzbericht 2015 vorgelegt wird.

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