Verbrannte Leiche: Verdächtiger half bei Identifizierung

Im Fall der getöteten Lydia D. hat der in Untersuchungshaft sitzende Verdächtige zur Identifizierung der 72-jährigen Pensionistin beigetragen, bestätigte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Dienstag entsprechende Medienberichte. Der 58-jährige Österreicher mit argentinischen Wurzeln gelte jedoch weiterhin als Hauptverdächtiger.
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Nach dem Fund der verbrannten Leiche in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) waren Bilder von Schmuckstücken der Toten veröffentlicht worden. Der 58-Jährige habe sich daraufhin gemeldet und gesagt, ihm sei ein Schmuckstück bekannt, es könne Lydia D. gehören.

Es gebe nach wie vor eine “hohe Verdachtslage, dass er der Täter ist”, so die Erste Staatsanwältin Theresia Schneider-Ponholzer. Allerdings fehle “im Puzzle noch ein großes Stück: Wir kennen immer noch nicht den Tatort und sind immer noch auf die Indizienlage angewiesen.”

Allen Hinweise werde nachgegangen, auch möglicherweise falsch gelegte Spuren würden überprüft. Auch nach Spuren des Opfers im Einflussbereich des Verdächtigen werde gesucht. Dass es einen anderen Verdächtigen geben soll, sei “eine Ente”, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

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