Vater bedrohte Lehrerin: Schule vorerst von innen versperrt

Ein Vater muss die Lehrerin seines Sohnes derart heftig beschimpft haben, dass er wegen Drohung angezeigt wurde. Die Volksschule im Bezirk Braunau hat nach Rücksprache mit dem Pflichtschulinspektor das Gebäude von innen versperrt, bestätigen Polizei und Landesschulrat einen Bericht der "Kronen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Derzeit muss man an der Tür läuten, um in die Schule zu kommen.


Im Anschluss an den Elternabend hatte die neue Lehrerin des Schülers dessen Vater noch zu einem Vier-Augen-Gespräch gebeten. Wegen Lernproblemen wollte sie mit dem Mann über mögliche Fördermaßnahmen reden, hieß es dazu aus dem Büro des Landesschulratspräsidenten. Die Unterredung sei eskaliert, der Vater habe sich uneinsichtig gezeigt und die Pädagogin verbal bedroht.

Tags darauf meldete die Schule den Zwischenfall der Polizei. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ried wurde der Mann auf freiem Fuß angezeigt, teilte die Polizei OÖ mit. Um die Lehrer und Schüler vor dem aggressiven Vater zu schützen, bleibt das Gebäude während der Unterrichtszeit versperrt. Man kann aber jederzeit aus der Schule heraus ins Freie.

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