Vargas Llosa glaubt nicht so recht ans E-Book

Alfano hat es nicht leicht
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Der peruanische Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa glaubt nicht an das E-Book als geeignetes Format für große Literaturwerke. "Ich bin überzeugt, dass die ausschließlich für den Bildschirm geschriebene Literatur viel oberflächlicher wäre, nur Entertainment", sagte der 77-jährige Schriftsteller am Montag in Panama-Stadt.


Der kritische Geist sei ja vor allem aus auf Papier gedruckten Gedanken hervorgegangen. Er glaube vielmehr an eine Koexistenz beider Formate.

Vargas Llosa (“Tod in den Anden”) nimmt seit Sonntag am internationalen Kongress der spanischen Sprache in Panama-Stadt teil. 2010 erhielt der Peruaner den Nobelpreis für Literatur. Zuletzt ist auf Deutsch sein Roman “Der diskrete Held” bei Suhrkamp erschienen.

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