Vanity in der Babenberger Passage: Wiens Posh Club im Portrait

Bei Vanity in der Passage ist eine ausgelassene Stimmung garantiert
Bei Vanity in der Passage ist eine ausgelassene Stimmung garantiert ©Fusion
Vanity zählt mit seinem breit gefächerten Musikprogramm und dem internationelen Format zu den erfolgreichsten und beliebtesten Partys in Wien. VIENNA.AT traf Mastermind und Betreiber Christoph Probst zum Gespräch über die Veranstaltung, die Wiener Clubszene und Versuche das Erfolgskonzept zu kopieren.
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Vanity in der Passage zählt zu den beliebtesten Partys am Samstag. Wie kam es dazu und was war die Idee hinter der Entstehung des Clubs?

Vanity gibt es jetzt seit Oktober 2011, also knapp über ein Jahr. Die Idee dahinter war einen Posh Club in Wien zu eröffnen den es eigentlich schon überall auf der Welt gibt. Wenn man in England weggeht sagt man nicht man will jetzt RnB oder House hören, man geht einfach in einen Posh Club. So etwas gab es in Wien noch nicht. Wir wollen uns nicht auf eine Musikrichtung festsetzen. Wenn es eine gute Tech House Nummer gibt wird diese genauso gespielt wie eine coole Hip Hop Nummer.

Gab es ein Vorbild an dem sich das heutige Konzept in der Passage orientierte?

Naja ein Vorbild zu haben ist schwierig. Wien ist ganz anders. Wenn man versucht Events die auf der ganzen Welt funktionieren nach Wien zu transportieren ist das oft zum Scheitern verurteilt. Der VIP Room in St. Tropez ist natürlich Vorbild für alle aber man könnte das hier unmöglich aufziehen. Die Gäste zahlen hier schon ungern 13 Euro aber in den meisten großen Clubs der Welt zahlt man schon gut 100 Euro Eintritt. Das würde einfach nicht funktionieren.

An wen richtet sich die Veranstaltung? Gibt es eine bestimmte Zielgruppe auf die man sich spezialisiert hat?

Die Leute die so jede Woche fortgehen und die wir ansprechen wollen sind die 20-25 jährigen. Die Älteren gehen vielleicht alle 6-7 Wochen weg. Aber trotzdem haben wir hier auch ältere Leute da. Hier ist jeder willkommen der einfach Spaß haben will. Ich glaub mittlerweile sind wir auch schon irgendwie in den Köpfen der Leute. Also wer am Samstag weggehen möchte braucht nicht mehr lange nachdenken sondern kommt einfach zu uns. Weil wir auch musikalisch so breit gefächert sind, ist Vanity einfach für jeden. Wir haben auch immer wieder viele Touristen bei uns. Die edlen Hotels in der Umgebung schicken die Leute meistens hier her.

Wie deutest du die aktuelle Entwicklung der Weiner Clubszene. Was hat sich seit damals geändert?

Ich kann mich erinnern, vor ungefähr sechs oder sieben Jahren hat es eigentlich nur uns und den Volksgarten gegeben. Mittlerweile gibt es vielleicht zehn andere Clubs die dazugekommen sind. Das ist so gesehen nicht schlecht denn die Konkurrenz belebt das Geschäft. Es ist insgesamt aber sehr schwierig die Entwicklung zu beurteilen. Auch hier bei Vanity haben wir früher zum Beispiel noch DJ Bookings gemacht. Das Problem dabei ist nur, dass es den Gästen eigentlich egal ist wer auflegt. Vor allem wenn du einen guten Resident DJ hast, der schon weiß, was die Leute hören wollen macht es wenig Sinn einen Star DJ zu holen, der womöglich Sachen spielt die niemand kennt. Weil der amerikanische Markt mit elektronischer Musik so boomt sind auch die Preise für einen Künstler enorm gestiegen. Manche Acts sind praktisch unbezahlbar geworden.

Allgemein hat man den Eindruck, dass es in Wien immer mehr Clubs mit dem gleichen Programm gibt. Der Tiffany’s Club  hat ja auch vor kurzem erst ein ähnliches Clubbing wie dieses ins Leben gerufen.

Ja, das ist aber einfach nur peinlich. Seit über einem Jahr schreiben wir „Vanity – The Posh Club und Fancy Club Musik“ auf unsere Flyer und das angesprochene Event im Tiffany’s nennt sich „Passion – The Fancy Club“. Selbst die Verzierungen auf den Flyern sind ähnlich. Ich weiß gar nicht wer das macht aber ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen. Ich finde das einfach unfassbar peinlich und verstehe auch gar nicht wie man das so dreist machen kann. Doch jeder der sich auch nur ein wenig mit der Clubszene beschäftigt erkennt das eh sofort. Aber natürlich muss ich auch dazu sagen, dass das natürlich ein Kompliment an uns ist. Etwas das schlecht ist würde niemand kopieren wollen.

Auf was dürfen sich die Wiener und Wienerinnen in den nächsten Wochen und Monaten freuen? Einen Star DJ wird es wohl nicht geben?

Nein das nicht. Aber wir haben immer wieder kleinere Specials hier wie eine Saxophonspielerin oder eine Sängerin. Regelmäßig veranstalten wir auch mit Adi Weiß zusammen die Style Up Your Life Clubnight bei der es auch immer eine Promi Modenschau gibt. Alle sechs bis acht Wochen gibt es bei uns auch die Seitenblicke Party. Das sind im Grunde alles Veranstaltungen die gut zu unserem Konzept passen.

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