Van der Bellen & "Königs": Im Zug nach Graz, Autos hinterher

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Der österreichische Bundespräsident und das niederländische Königspaar haben sich in Sachen Nachhaltigkeit Ärger eingehandelt.

Insgesamt war der Besuch von König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande in Österreich ein voller Erfolg. Die holländischen Royals zeigten sich in Wien und Graz sowohl volksnah als auch sympathisch - mit nur einem Wermutstropfen.

Klimafreundlich nach Graz?

Wie Medien berichteten, haben sich die "Oranjes" sowie Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen und dessen Ehefrau Doris Schmidauer in Sachen Nachhaltigkeit einen "Griff ins Klo" geleistet. Zwar fuhr das Quartett umweltbewusst mit dem ÖBB-Railjet von Wien nach Graz - allerdings kam eine Kolonne aus fünf Autos hinterher, darunter van der Bellens Dienstwagen sowie Fahrzeuge des Königspaares. "Gemeinsam klimafreundlich nach Graz", wie der Präsident auf Instragram postete? Nicht wirklich.

Die Doppel-Fahrt begründete man damit, dass im Zuge der Planung gewisse Sicherheitsfragen aufgetaucht seien. Sie hätten eine Wagenflotte vor Ort erforderlich gemacht. Mit dem Dienstwagen fuhr van der Bellen übrigens auch wieder zurück nach Wien zu einem Termin - Willem-Alexander und Máxima flogen von Graz aus nach Hause.

(red)

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