Van der Bellen bei Kardinal Schönborn: Traditioneller Besuch vor Weihnachten

Der Bundespräsident beim traditionellen Besuch bei Kardinal Schönborn
Der Bundespräsident beim traditionellen Besuch bei Kardinal Schönborn ©Georg Pulling / Kathpress
Mit seinem ersten Adventbesuch bei Kardinal Christoph Schönborn hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen die lange Tradition fortgesetzt, bei der das Staatsoberhaupt vor Weihnachten auf den Erzbischof im Erzbischöflichen Palais trifft.

Im Zuge eines Intervieww mit “Kathpress” am Rande des Besuchs betonte der Bundespräsident das ausgezeichnete Verhältnis zwischen Kirche und Staat in Österreich sowie den bestehenden guten Mittelweg zwischen Staatskirchentums und der völligen Säkularisierung, den Van der Bellen auch persönlich befürwortet. Zudem lobte das Staatsoberhaupt das kirchliche Engagement für Flüchtlinge.

Traditionieller Besuch Van der Bellens bei Kardinal Schönborn

Gleichlautendes Lob konnte Van der Bellen rückblickend auch für den Papst aussprechen, der Mitte November im Vatikan zur Audienz einlud. Für den Bundespräsidenten war dies ein “sehr berührenden Erlebnis”. Hinsichtlich der aktuellen Lage im Konflikt zwischen Israel und Palästina zeigte sich Alexander Van der Bellen besorgt, beim Krisenherd Syrien-Irak würden sich “echte Tragödien” abspielen.

van-der-bellen-schoenborn-besuch-kathpress-georg-pulling
van-der-bellen-schoenborn-besuch-kathpress-georg-pulling

Gemeinsame Besichtigung des Dommuseum Wien

Der Auftakt der Begegnung zwischen Kardinal Schönborn sowie Bundespräsident Van der Bellen wurde mit einer Besichtigung des nach einer fünfjährigen Umbauzeit wiedereröffnete Dommuseum Wien zelebriert, das Konzept des Museum und die Räumlichkeiten selbst wurden von Direktorin Johanna Schwanberg näher gebracht. Ein Arbeitsmittagessen in die Räumlichkeiten des Palais folgte im Anschluss an den Museumsbesuch.

(Red. / Bilder: Kathpress, Georg Pulling)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Van der Bellen bei Kardinal Schönborn: Traditioneller Besuch vor Weihnachten
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen