Valentinstag

Rote Rosen, herzförmige Süßigkeiten und große Gesten finden sich zuhauf in "Valentinstag", dem neuen Film von "Pretty Woman"-Regisseur Garry Marshall. Die hochkarätige Starbesetzung, inklusive Altmeisterin Kathy Bates, Julia Roberts und Jamie Foxx, liebt und leidet in L.A. In locker zusammenhängenden Szenen wechseln sich verzweifelte Einsamkeit, Betrug, Heiratsanträge und Dates ab.
Premiere zu Valentinstag

Der Film startet am Donnerstag (11. Februar) in Österreich im Kino – drei Tage vor dem titelgebenden Jubeltag der Floristen. Dreh- und Angelpunkt des Films ist das Blumengeschäft des charmanten Reed (Ashton Kutcher), das auf unterschiedliche Art eine schicksalhafte Rolle im Leben der meisten Protagonisten spielt. Reed selbst macht seiner Freundin einen Heiratsantrag, muss sich aber bald der harten Realität stellen. Der Freund seiner besten Freundin (Jennifer Garner) bestellt für sie Blumen, dummerweise aber gleichzeitig auch für seine bisher unerwähnte Ehefrau. Ein Fernsehmoderator (Jamie Foxx) bekommt seinen großen Auftritt, als ein 35-jähriger Footballspieler (Eric Dane) eine schwerwiegende Entscheidung trifft, nachdem er in einen Lieferwagen des Blumengeschäfts gekracht ist. “Twilight”-Jungstar Taylor Lautner und Sängerin Taylor Swift als Teenager-Pärchen sowie Julia Roberts als Soldatin peppen die Szenerie zusätzlich auf.

“Valentinstag” wurde schon im Vorfeld als die amerikanische Version von “Tatsächlich… Liebe” bezeichnet. Der britische Vorgänger zeigt ebenfalls unterschiedliche Szenen, die allerdings in der Weihnachtszeit spielen, ist seinem Nachfolger in punkto Originalität aber um Längen voraus. Ein kleiner verliebter Junge, der für den “Oh wie süß”-Effekt sorgt, findet sich genauso in beiden Filmen wie ein Flughafen-Sprint in letzter Minute. Mit vielen liebenswerten Charakteren, Komik und Überraschungen macht “Valentinstag” den mangelnden Einfallsreichtum aber wieder wett. Die großartige Performance von Anne Hathaway, beim Telefonsex mal als russische Domina, mal als lasziv säuselndes Mädchen, ist allein schon sehenswert.

Alles in allem ist es eine nette, abendfüllende Komödie für das Herz, die etwas zu amerikanisch ausgefallen ist. Wer hierzulande dem Hype um den Valentinstag mit Ablehnung begegnet, kann den gleichnamigen Film mit einem kleinen Trinkspiel aber trotzdem zu einem schönen Erlebnis machen: Wer jedes Mal bei der mit Euphorie und Inbrunst gesprochenen, scheinbar alles erklärenden Phrase “Es ist Valentinstag!” zu seinem Flachmann greift, ist spätestens nach einer halben Stunde sturzbetrunken und in der richtigen Verfassung, sich auf den teilweise übertriebenen Hollywood-Liebeskitsch einzulassen.

Der Trailer:

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