USA ziehen Botschaftspersonal aus Kenia ab

Nach zwei Anschlägen in Kenia ziehen die USA einen Teil ihres Botschaftspersonals aus der Hauptstadt Nairobi ab. Die Mitarbeiter würden vorübergehend in andere Länder versetzt, teilte das US-Außenministerium am Freitag mit. Die diplomatische Vertretung bleibe aber geöffnet. Der Regierung lägen Informationen über eine weiterhin erhöhte Terrorgefahr vor, erklärte das Ministerium.


US-Bürger werden daher vor einer Reise in das afrikanische Land gewarnt. Viele der für die beiden Attentate Verantwortlichen seien noch auf der Flucht und weiterhin in der Region aktiv, betonte das US-Außenministerium.

Bei den Anschlägen am Sonntag und Montag waren in mehreren Orten an der Nordostküste des Landes mehr als 60 Menschen getötet worden. Zu den Taten bekannte sich die islamistische Shabaab-Miliz aus dem nördlich angrenzenden Somalia. Einer der beiden Anschläge wurde in der Ortschaft Mpeketoni verübt. Er traf Einwohner des Ortes, während sie in Bars und Cafés die Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft verfolgten. Die kenianische Regierung rief daraufhin die Bürger auf, die Spiele fortan zu Hause zu schauen.

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