USA werfen Gaddafi Anstiftung von Soldaten zu Vergewaltigungen vor

Die USA haben der Führung um Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi vorgeworfen, Soldaten zur Vergewaltigung von Zivilistinnen anzustiften.
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Gaddafis Soldaten würden mit Viagra versorgt, damit sie Frauen vergewaltigen könnten, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Susan Rice, am Donnerstag nach Angaben eines Diplomaten bei einer Sitzung des UNO-Sicherheitsrats hinter verschlossenen Türen. Eine Quelle für diesen Vorwurf nannte Rice demnach nicht.

Rice illustriert die “verwerflichen Taten” in Libyen

Laut einem weiteren Diplomaten machte Rice ihre Aussage bei einer Debatte mit einem anderen UNO-Botschafter um zu illustrieren, dass die NATO es bei ihrem Vorgehen gegen Gaddafi mit einem Gegner zu tun habe, der “verwerfliche Taten” begehe. Einige Staaten des UNO-Sicherheitsrates wie Russland werfen der NATO vor, das von dem Gremium erteilte Mandat für einen Einsatz in Libyen zu überschreiten. Dagegen halten die USA die Luftangriffe in Libyen durch die Resolution 1973 zum Schutz der libyschen Bevölkerung für gedeckt.

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