USA und Russland setzen Abrüstungsgespräche fort

Vertreter der USA und Russlands haben am Montag in Genf ihre Gespräche über eine nukleare Abrüstung fortgesetzt. Wie aus der US-Delegation verlautete, wurden auch Weltraumexperten an den Verhandlungen beteiligt. "Wir hoffen, dass wir die Gespräche schnell abschließen", sagte der US-Diplomat, wollte aber keinen Zeitrahmen nennen.

Moskau und Washington ringen seit Monaten um ein Nachfolgeabkommen für den Anfang Dezember 2009 ausgelaufenen START-I-Vertrag zur Verringerung strategischer Offensivwaffen. Zuletzt sorgten die US-Raketenabwehrpläne für Verzögerungen. Moskau beklagt vor allem, dass die USA diese Pläne geheim halten.

Bei früheren Abrüstungsgesprächen galt das lange Festhalten der USA an ihren Raketenabwehrplänen in Mitteleuropa als Haupthindernis. Schon die Umsetzung des START-II-Abkommens scheiterte, weil Moskau das mittlerweile gekippte US-Abwehrprojekt in Polen und Tschechien als Teil einer globalen Aufrüstung der USA gesehen hatte.

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