USA und Frankreich wollen IS auch in Libyen bekämpfen

Treffen der Verteidigungsminister in Paris
Treffen der Verteidigungsminister in Paris
Die USA und Frankreich wollen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in allen Regionen bekämpfen. "Dieser Krieg wird im Irak, in Syrien, in Libyen, in der Sahel-Zone geführt, auch in unseren Ländern", sagte Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am Mittwoch in Paris. Sein US-Amtskollege Ashton Carter nannte die IS-Miliz ein "Krebsgeschwür" in Nahost mit Metastasen anderorts.


Die beiden Minister hatten zuvor mit ihren Amtskollegen Ursula von der Leyen (Deutschland), Marise Payne (Australien), Roberta Pinotti (Italien), Jeanine Hennis-Plasschaert (Niederlande) und Michael Fallon (Großbritannien) über die weitere Strategie im Kampf gegen den IS beraten.

Der IS ziehe sich nach jüngsten Niederlagen weiter zurück, sagte Le Drian. “Dafür müssen wir jetzt eine militärische Strategie implementieren.” Die Partner im Irak und Syrien müssten unterstützt werden, damit sie Boden gutmachen und zurückgewinnen könnten. Die IS-Machtzentren Al-Raqqa und Mossul müssten erobert werden.

Carter betonte, man müsse Erfolge gegen den IS auch anschließend sichern. Der US-Minister kündigte ein Zusammentreffen von mehr als zwei Dutzend Ländern der Koalition in drei Wochen in Brüssel an. Dort solle auch über zusätzliche Anstrengungen gesprochen werden. “Wir sind uns einig, das wir alle mehr machen müssen”, sagte Carter.

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