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USA: Terrorangst in Afrika und Nahost

Nach der Tötung des Hamas-Gründers Scheich Ahmed Yassin haben die USA vor Anschlägen auf US-Einrichtungen im Nahen Osten und Nordafrika gewarnt.

Die US-Botschaft in Abu Dhabi in den Vereinten Arabischen Emiraten wurde am Mittwoch wegen „einer spezifischen Drohung“ vorübergehend geschlossen. Auch Israel schloss am Mittwoch seine diplomatischen Vertretungen in Katar und Mauretanien aus Furcht vor Anschlägen.

Wegen Sicherheitsbedenken forderte das Außenministerium in Washington US-Bürger am Dienstagabend auf, den Gaza-Streifen zu verlassen. Die israelische Luftwaffe hatte den Gründer der für zahlreiche Anschläge gegen Israel verantwortlichen Hamas am Montag in Gaza-Stadt mit einem gezielten Raketenangriff getötet. Das US-Außenministerium riet den Bürgern des Landes von Reisen nach Israel und ins Westjordanland ab. „Nach der Tötung von Hamas-Chef Ahmed Scheich Yassin hat ein Hamas-Sprecher Israel und den USA Rache geschworen“, teilte das US-Außenministerium mit. Alle US-Bürger im Nahen Osten seien zu höchster Wachsamkeit aufgerufen.

Zuvor hatte US-Präsident George W. Bush erklärt, die Drohung der Hamas werde sehr ernst genommen. „Ich bin besorgt über die terroristischen Gruppen, die Amerika im Visier haben“, sagte Bush. „Egal, ob es eine Hamas- oder eine El-Kaida-Drohung ist, in dieser Regierung werden die Drohungen sehr ernst genommen“.

Die US-Botschaft in Abu Dhabi machte keine näheren Angaben darüber, um welche Drohung es sich handle, die zur Schließung der Einrichtung geführt habe. Die Sicherheitslage solle in den kommenden beiden Tagen überprüft und die Botschaft am Samstag wieder geöffnet werden, hieß es. Auf US-Botschaften sind in der Vergangenheit immer wieder Anschläge verübt worden. 1998 waren bei Bombenanschlägen auf US-Botschaften in Ostafrika hunderte Menschen getötet worden. Die USA machen für die Anschläge die El Kaida Osama bin Ladens verantwortlich.

Das israelische Armeeradio berichtete, auch in anderen diplomatischen Vertretungen in arabischen Staaten seien die Mitarbeiter angewiesen worden, in ihren Wohnungen zu bleiben. Andere Beschäftigte würden in gepanzerten Fahrzeugen zur Arbeit gebracht.

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