USA sehen sich durch UNO-Bericht bestätigt

UNO-Inspektoren untersuchten Chemiewaffen-Einsatz
UNO-Inspektoren untersuchten Chemiewaffen-Einsatz
Das Weiße Haus sieht sich durch den UNO-Inspektionsbericht zum Chemiewaffen-Einsatz in Syrien in seiner Überzeugung bestätigt, dass der tödliche Angriff auf das Konto des Assad-Regimes ging. Nur dieses habe nämlich die Fähigkeiten besessen, einen derartigen Angriff auszuführen, sagte die nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice zur Begründung.
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Es sei zwar nicht Aufgabe der Inspektoren gewesen, die Verantwortlichen für die Attacke vom 21. August zu identifizieren, erklärte Rice. Aber die in dem Report enthaltenen technischen Beweise, “bekräftigen unsere Einschätzung, dass diese Attacken vom syrischen Regime ausgeführt wurden.” Sie führte etwa die Qualität des eingesetzten Sarin-Gases und die Art der verwendeten Raketen an.

Plan für Vernichtung der Chemiewaffen

Zum Rahmenplan für eine Vernichtung der syrischen Chemiewaffen sagte Rice, die USA würden weiter “dringlich” mit Russland, Großbritannien, Frankreich, den Vereinten Nationen und anderen Organisationen zusammenarbeiten. Ziel sei es sicherzustellen, “dass der Prozess überprüfbar ist und es Konsequenzen gibt, sollte das Assad-Regime dem vereinbarten Rahmenplan nicht folgen”.

Grünes Licht für “defensive” Hilfen

Obama gab am Montag grünes Licht für “defensive” Hilfen an die syrischen Rebellen, damit sich diese besser gegen einen etwaigen neuen Chemiewaffen-Angriff wappnen können. Dazu gehörten Schutzausrüstungen und Ausbildung für speziell ausgewählte und überprüfte Oppositionelle, teilte das Weiße Haus mit. Auch in Syrien tätige Organisationen und medizinisches Personal sollten Schutzausrüstung erhalten.

(APA)

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