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USA ändern Sicherheitsregelungen für muslimische Reisende erneut

Die US-Regierung will angesichts von Beschwerden ihre erst vor kurzem beschlossenen besonderen Sicherheitschecks für Besucher aus 14 zumeist muslimischen Ländern wieder kippen.
Die Regierung wolle an diesem Freitag stattdessen neue, weiter gefasste Regelungen bekanntgeben, berichteten die Zeitungen “Washington Post” und “New York Times”. Die neuen Sicherheitsvorkehrungen sollen der derzeitigen Bedrohungslage angepasst und genauer auf verdächtige Individuen zugeschnitten sein, verlautete aus dem Weißen Haus.

Nach dem knapp vereitelten Bombenanschlag auf eine in Amsterdam gestartete US-Passagiermaschine am Christtag 2009 hatten die USA eine Liste von Reisenden aus 14 Ländern veröffentlicht, für die besonders strenge Sicherheitsregelungen eingeführt wurden. Ein Nigerianer hatte damals am Körper versteckten Plastiksprengstoff in eine Maschine der US-Gesellschaft Delta/Northwest Airlines geschmuggelt und versucht, die Bombe beim Landeanflug auf Detroit zu zünden. Der 23-jährige Umar Farouk Abdulmutallab war aber von Passagieren und der Crew überwältigt worden.

US-Präsident Barack Obama hatte nach dem vereitelten Anschlag vor allem kritisiert, dass der Extremist überhaupt ein amerikanisches Flugzeug besteigen konnte, obwohl sein Vater die US-Botschaft in Nigeria und den Geheimdienst CIA zuvor vor der Radikalisierung seines Sohnes gewarnt hatte. Der junge Nigerianer war danach auch auf eine allgemeine Rote Liste gekommen – gemeinsam mit einer halben Million anderer Verdächtiger.

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