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USA: Greenspan bleibt im Amt

Der zweitwichtigste Mann der USA bleibt im Amt. Der 78-jährige Notenbankchef Alan Greenspan wurde für eine weitere Amtszeit bestätigt.

Alan Greenspan (78) ist vom amerikanischen Senat für eine fünfte Amtszeit als US-Notenbankchef bestätigt worden. Die Senatoren gaben am späten Donnerstagabend einstimmig grünes Licht, nachdem der Bankenausschuss sich zuvor für Greenspan ausgesprochen hatte. Der Notenbankchef war 1987 von Präsident Ronald Reagan ernannt worden. In der 90-jährigen Geschichte der Notenbank war nur ein Chef länger im Amt.

Nach Angaben der „New York Times“ will Greenspan nur die Hälfte seiner vierjährigen Amtszeit ausüben. Er visiere seinen Rücktritt vom Jänner 2006 an, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Freunde. Dann läuft sein Mandat als Mitglied des Notenbankvorstands ab. Normalerweise kann das nicht erneuert werden, und der Notenbankchef wird aus dem Kreis des Vorstands gewählt. Ausnahmen sind aber möglich. Im Bankenausschuss war die Bestätigung im Amt mit einer Gegenstimme beschlossen worden.

Der Republikaner Jim Bunning sprach sich gegen Greenspan aus, weil der dem Notenbankchef vorwirft, die Leitzinsen angesichts der Konjunkturabkühlungen 1992 und 2000 nicht schnell genug gesenkt zu haben. Zudem stoße ihm auf, dass Greenspan sich zu Steuer- und Haushaltsfragen äußere, sagte der Senator. Greenspan leitet die Fed bereits seit 17 Jahren. Viele Experten halten ihn für den zweitmächtigsten Mann der Vereinigten Staaten.

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