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USA: Giuliani nimmt Rettungskräfte in Schutz

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Giuliani hat Polizei und Feuerwehr gegen Kritik am Rettungseinsatz nach den Terroranschlägen vom 11. September in Schutz genommen.

Es habe zwar „furchtbare Fehler“ gegeben, räumte Giuliani am Mittwoch vor der Kommission zur Untersuchung der Anschläge in New York und Washington ein. Er machte dafür aber die Dimension der Katastrophe verantwortlich.

Die Schuld sei einzig bei den Terroristen zu suchen, sagte Giuliani zu Beginn seiner Anhörung. Sich gegen mögliche neue Angriffe zu wappnen, müsse nun oberste Priorität haben, erklärte er. Zahlreiche Angehörige der Opfer vom 11. September applaudierten.

Ein am Dienstag veröffentlichter Bericht der Untersuchungskommission geht von erheblichen Fehlern beim Rettungseinsatz nach den Terroranschlägen aus. Unter anderem kritisiert des 26-seitige Dokument die mangelnde Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr am 11. September 2001. Auch habe die Weitergabe von Informationen zwischen der Notrufzentrale und den Einsatzkräften vor Ort nicht funktioniert.

Ein am Mittwoch vorgelegter ergänzender Bericht bekräftigt diesen Vorwurf. Wegen der Mängel im Notrufsystem seien den Menschen im World Trade Center wesentliche Informationen nicht zugänglich gewesen, die möglicherweise ihr Leben hätten retten können. Die Notrufzentrale habe nicht rechtzeitig von der Entscheidung der Feuerwehr erfahren, die brennenden Zwillingstürme zu evakuieren. Deshalb hätten Betroffene im World Trade Center bei Notrufen die Weisung bekommen, das Gebäude nicht zu verlassen.

Zum Abschluss der zweitägigen Anhörung sollten sich am Mittwoch auch der jetzige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, sowie der Minister für Heimatschutz Tom Ridge sich den Fragen der Kommission stellen.

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