USA fürchten Anschläge

Westliche Einrichtungen in Saudiarabien und Kenia könnten nach Einschätzung der USA das Ziel von Anschlägen werden. Mindestens ein Wohngebiet für Ausländer in Riad werde von Terroristen ausgespäht.

Auch andere Wohnanlagen seien möglicherweise in Gefahr. In Nairobi gibt es nach Angaben der dortigen US-Botschaft Hinweise auf geplante Anschläge auf zwei Hotels.

Die Sprecherin der US-Botschaft in Saudiarabien, Carol Kalin, teilte mit, Beschäftigte der US-Botschaft dürften die gefährdeten Wohnanlagen außer in dienstlichen Angelegenheiten nicht zwischen 18.00 Uhr und 06.00 Uhr besuchen. Die US-Botschaft stehe in ständigem Kontakt mit den saudiarabischen Behörden. In dem islamischen Königreich leben rund 30.000 US-Bürger. Auch das britische Außenministerium warnte am Dienstag vor möglichen Anschlägen in Saudi-Arabien und forderte alle Briten dort auf, besonders aufmerksam zu sein.

Extremisten hatten im Mai bei Selbstmordanschlägen auf drei Wohnanlagen für Ausländer in Riad 26 Menschen mit in den Tod gerissen. Es starben auch die neun Attentäter. Bei einem weiteren Selbstmordanschlag in Riad kamen am 8. November 17 Menschen ums Leben.

In einer Erklärung der US-Botschaft in Nairobi hieß es, es seien anonyme Warnungen vor Anschlägen auf westliche Einrichtungen in der Innenstadt von Nairobi in den nächsten Tagen eingegangen. Diese Informationen hätten zwar noch nicht bestätigt werden können, im Interesse der öffentlichen Sicherheit seien sie aber trotzdem veröffentlicht worden. Auch die Vereinten Nationen warnten ihre Mitarbeiter vor Besuchen in der Innenstadt von Nairobi am Dienstag und Mittwoch.

Zwei Filialen der britischen Barclays Bank in Nairobi wurden nach Bombendrohungen geräumt, später aber wieder geöffnet. Die Bombendrohungen richteten sich unter anderem gegen eine Barclays-Filiale in einem Gebäude, in dem früher eine Abteilung der US-Botschaft untergebracht war. Die kenianischen Behörden stellten zusätzliche Bereitschaftspolizisten zur Bewachung der Hotels und anderer westlicher Einrichtungen ab.

Der afghanische Geheimdienst warnte unterdessen vor Plänen der El Kaida, sich zur Weihnachtszeit mit Anschlägen in Europa zurückzumelden. Vor allem in Italien, aber auch in anderen europäischen Staaten sei die Gefahr von Anschlägen groß, sagte Geheimdienstchef Niamat Ullah Jalilli der italienischen Zeitung „Corriere della Sera”. Er bezog sich auf „Quellen”, nach deren weiteren Informationen sich El Kaida-Chef Osama bin Laden in der pakistanischen Grenzprovinz Chitral aufhalten soll.

Auch in Belgrad erhöhte die serbische Polizei aus Angst vor möglichen Terroranschlägen die Sicherheitsvorkehrungen. Zu den Informationen sei die Polizei nach der Festnahme von einigen Ausländern in der Nähe der Hauptstadt in der vergangenen Woche gekommen, schrieb die regierungsnahe Zeitung „Politika” am Dienstag ohne nähere Details.

Der türkische Geheimdienst geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass sich nach den Anschlägen von Istanbul noch drei potenzielle Selbstmordattentäter im Land aufhalten. Weitere drei als mögliche Attentäter in Frage kommende Menschen würden im Ausland vermutet, berichtete die Zeitung „Aksam” am Dienstag unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Alle sechs Verdächtigen seien mit Namen und Decknamen bekannt und würden gesucht.

APA/AP/dpa) – Westliche Einrichtungen in Saudiarabien und Kenia könnten nach Einschätzung der USA in nächster Zeit das Ziel von Anschlägen werden. Mindestens ein Wohngebiet für Ausländer in Riad werde offenbar von Terroristen ausgespäht, sagte eine Sprecherin der US-Botschaft am Dienstag der Nachrichtenagentur AP. Auch andere Wohnanlagen seien möglicherweise in Gefahr. In Nairobi gibt es nach Angaben der dortigen US-Botschaft Hinweise auf geplante Anschläge auf zwei Hotels.

Die Sprecherin der US-Botschaft in Saudiarabien, Carol Kalin, teilte mit, Beschäftigte der US-Botschaft dürften die gefährdeten Wohnanlagen außer in dienstlichen Angelegenheiten nicht zwischen 18.00 Uhr und 06.00 Uhr besuchen. Die US-Botschaft stehe in ständigem Kontakt mit den saudiarabischen Behörden. In dem islamischen Königreich leben rund 30.000 US-Bürger. Auch das britische Außenministerium warnte am Dienstag vor möglichen Anschlägen in Saudi-Arabien und forderte alle Briten dort auf, besonders aufmerksam zu sein.

Extremisten hatten im Mai bei Selbstmordanschlägen auf drei Wohnanlagen für Ausländer in Riad 26 Menschen mit in den Tod gerissen. Es starben auch die neun Attentäter. Bei einem weiteren Selbstmordanschlag in Riad kamen am 8. November 17 Menschen ums Leben.

In einer Erklärung der US-Botschaft in Nairobi hieß es, es seien anonyme Warnungen vor Anschlägen auf westliche Einrichtungen in der Innenstadt von Nairobi in den nächsten Tagen eingegangen. Diese Informationen hätten zwar noch nicht bestätigt werden können, im Interesse der öffentlichen Sicherheit seien sie aber trotzdem veröffentlicht worden. Auch die Vereinten Nationen warnten ihre Mitarbeiter vor Besuchen in der Innenstadt von Nairobi am Dienstag und Mittwoch.

Zwei Filialen der britischen Barclays Bank in Nairobi wurden nach Bombendrohungen geräumt, später aber wieder geöffnet. Die Bombendrohungen richteten sich unter anderem gegen eine Barclays-Filiale in einem Gebäude, in dem früher eine Abteilung der US-Botschaft untergebracht war. Die kenianischen Behörden stellten zusätzliche Bereitschaftspolizisten zur Bewachung der Hotels und anderer westlicher Einrichtungen ab.

Der afghanische Geheimdienst warnte unterdessen vor Plänen der El Kaida, sich zur Weihnachtszeit mit Anschlägen in Europa zurückzumelden. Vor allem in Italien, aber auch in anderen europäischen Staaten sei die Gefahr von Anschlägen groß, sagte Geheimdienstchef Niamat Ullah Jalilli der italienischen Zeitung „Corriere della Sera”. Er bezog sich auf „Quellen”, nach deren weiteren Informationen sich El Kaida-Chef Osama bin Laden in der pakistanischen Grenzprovinz Chitral aufhalten soll.

Auch in Belgrad erhöhte die serbische Polizei aus Angst vor möglichen Terroranschlägen die Sicherheitsvorkehrungen. Zu den Informationen sei die Polizei nach der Festnahme von einigen Ausländern in der Nähe der Hauptstadt in der vergangenen Woche gekommen, schrieb die regierungsnahe Zeitung „Politika” am Dienstag ohne nähere Details.

Der türkische Geheimdienst geht einem Zeitungsbericht zufolge davon aus, dass sich nach den Anschlägen von Istanbul noch drei potenzielle Selbstmordattentäter im Land aufhalten. Weitere drei als mögliche Attentäter in Frage kommende Menschen würden im Ausland vermutet, berichtete die Zeitung „Aksam” am Dienstag unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Alle sechs Verdächtigen seien mit Namen und Decknamen bekannt und würden gesucht.

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