USA: Bush dankt mit Party für Wahlspenden

Zum Dank für ihre großzügigen Spenden hat Präsident Bush die wichtigsten Geldgeber seines Wahlkampfes zu einer Landpartie auf ein Luxusanwesen im Bundesstaat Georgia eingeladen.

Der Präsident empfing seine Unterstützer am Freitag in Greensboro auf der „Reynolds Plantation“, einem 32 Quadratkilometer großen Areal mit Golfplätzen, Thermalbädern, Nobelhotels und Millionärsresidenzen, um ihnen für die insgesamt mehr als 170 Millionen Dollar (138,0 Mill. Euro) in seiner Wahlkampfkasse zu danken.

Eigentümer der „Reynolds Plantation“ ist Mercer Reynolds III, ein alter Familienfreund und Bushs Kampagnen-Schatzmeister. Im Wahlkampf vor vier Jahren hatte Reynolds für Bush bereits 605.000 Dollar gesammelt und war nach dessen Wahl mit dem Botschafterposten in der Schweiz belohnt worden.

Die Bürgerrechtsvereinigung „Public Citizen“ erklärte, das Geld für die Präsidenten-Kampagne zeige den Einfluss der Öl- und Pharmaindustrie auf die Bush-Regierung. Bisher hat Bush rund 40 Millionen Dollar für Fernsehspots ausgeben. Seinem demokratischen Herausforderer John Kerry stehen für seinen Wahlkampf zwischen 80 und 100 Millionen Dollar zur Verfügung.

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