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USA: Bürger entsetzt über Misshandlungen

Die Mehrheit der US-Bürger ist entsetzt über die Misshandlung irakischer Gefangener, gleichwohl lehnen aber mehr als zwei Drittel einen Rücktritt von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ab.

Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Senders ABC News und der Zeitung „Washington Post“.

66 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass die verantwortlichen Soldaten eines Verbrechens angeklagt werden sollten, 54 Prozent sprachen sich für die Bestrafung von Offizieren aus, die die Taten zugelassen hatten. 51 Prozent sind bestürzt über die Vorfälle, 60 Prozent halten es aber für isolierte Vorkommnisse, nur 31 Prozent glauben an ein weit verbreitetes Verhalten. 69 Prozent sind gegen einen Rücktritt Rumsfelds. Für die Umfrage wurden am Mittwoch und Donnerstag 802 Personen befragt.

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