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"unzensuriert.at" reagiert auf Kritik: Ab sofort keine Leserkommentare mehr

Ab sofort können Leser auf unzensuriert.at nicht mehr kommentieren.
Ab sofort können Leser auf unzensuriert.at nicht mehr kommentieren. ©pixabay.com (Sujet)
"unzensuriert.at" daktiviert ab sofort die Kommentarfunktion auf ihrer Website. Kritik und der Vorwurf, Hass im Netz zu fördern, waren ausschlaggebend.
Registrierungs-Pflicht für Internet-Poster

Die FPÖ-nahe Online-Plattform “unzensuriert.at” deaktiviert nach der Vorlage des Regierungsplans, Nutzer von großen Online-Foren verpflichtend zu registrieren, ab sofort die Kommentarfunktion auf ihrer Website. Anlass ist die Kritik, dass das Portal nicht von dem Schritt betroffen gewesen wäre, außerdem wolle man sich nicht länger vorwerfen lassen, Hass im Netz zu fördern.

Registrierungs-Pflicht: “unzensuriert.at” schafft Leserkommentare ab

Unzensuriert.at erfüllt keines der Kriterien (entweder zumindest 100.000 User, 500.000 Euro Jahresumsatz oder mehr als 50.000 Euro Presseförderung), um verpflichtend eine Registrierung seiner Nutzer durchzuführen. Dies habe “bereits in der Pressekonferenz zur Präsentation des Gesetzesvorschlags zu empörten Fragen der lieben Kollegen geführt”, schrieb das Portal am Donnerstag auf seiner Website. “Die Naiven unter ihnen glauben vermutlich der jahrelangen eigenen Propaganda, wonach nur hier bei uns ‘Hasspostings’ zu finden seien”, heißt es dort.

Anstelle der Kommentarfunktion will das rechte Online-Portal nun eine “Aktion zur Unterstützung der Regierungs-Initiative gegen Hass im Netz” starten. Dazu werde auf der Homepage ein “Hassmelder” angebracht werden, “wo die Leser uns Screenshots und Links zu Hasspostings aus anderen Medien schicken können”. Abgesehen hat es das Portal dabei offenbar auf Medien links der Mitte: “Insbesondere der mangels öffentlicher Kritik derzeit kaum überwachte Kommentarbereich in dezidiert linken oder sogenannten unabhängigen Medien ist hier ein riesiger Fundus”, so “unzensuriert”.

(APA/Red)

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