Unwetter in Norditalien mit mindestens einem Toten

Wilde Szenen vor allem in der Küstenstadt Carrara
Wilde Szenen vor allem in der Küstenstadt Carrara
Erneut haben Unwetter im Norden Italiens die Einsatzkräfte in Atem gehalten. In Ligurien und in der Toskana traten nach heftigen Regenfällen Flüsse über die Ufer, Dutzende Menschen mussten am Mittwoch in Sicherheit gebracht werden. Unweit der Küstenstadt Carrara starb ein Migrant, nachdem ein Bach über die Ufer getreten war. Eine weitere Person galt zunächst als vermisst.


Besonders hart traf es Carrara selbst an der Grenze der beiden Regionen. Dort stand das Wasser meterhoch, nachdem Deiche unter der Last der Wassermassen gebrochen waren, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Einen Arbeiter, der in einer Fabrik eingeschlossen war, konnten die Einsatzkräfte retten. Zahlreiche Schulen blieben geschlossen.

In der ligurischen Hafenstadt Genua, die im Oktober von heftigen Unwettern heimgesucht worden war, machte vor allem heftiger Wind den Menschen zu schaffen. Andernorts regnete es teils heftig und es galten höchste Warnstufen der Behörden. Auch in der Lagunenstadt Venedig im Nordosten des Landes stieg das Wasser deutlich an. Für die nächste Zeit wurde weiterer Niederschlag erwartet.

Bei den letzten schweren Unwettern Mitte Oktober waren in Italien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die Schäden gingen in die Millionen. Das Land wird immer wieder von heftigen Unwettern heimgesucht. Kleine Flüsse verwandeln sich dabei in relativ kurzer Zeit in reißende Ströme und werden oft zur tödlichen Falle.

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