Unwetter: Hilfe von der Regierung angekündigt

Kurz reist am Dienstag nach Kärnten, um sich ein Bild von der dortigen Lage zu machen.
Kurz reist am Dienstag nach Kärnten, um sich ein Bild von der dortigen Lage zu machen. ©AP Photo/Ronald Zak
Noch am Dienstag will sich Kanzler Kurz nach Kärnten aufmachen, um sich ein Bilder Lage zu machen. Im Vorhinein hat die Regierung bereits schnelle und unbürokratische Hilfe angekündigt.

Die Bundesregierung hat nach den Unwetter- und Hochwasserschäden in Teilen Österreichs schnelle und unbürokratische Hilfe angekündigt. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will sich noch am Dienstag selbst ein Bild von der Lage in den betroffenen Gebieten machen. Kurz begibt sich in das vom Hochwasser betroffene Kärnten und trifft dort den Landesfeuerwehrkommandanten und die Landespolizeidirektorin.

Kurz will sich bei Einsatzkräften bedanken

“Die Unwetter haben vor allem in Kärnten, Osttirol, Salzburg und anderen Teilen Österreichs schwere Schäden verursacht. Ich möchte mir vor Ort ein Bild von der Situation machen und mich mit Betroffenen und Helfern austauschen”, erklärte Kurz gegenüber der APA. “Die Einsatzkräfte sind hier Tag und Nacht im Einsatz und leisten Unmenschliches, dafür möchte ich Danke sagen.”

Für Dienstagabend plant der Bundeskanzler gemeinsam mit der aus Kärnten stammenden Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und dem Kärntner ÖVP-Landesrat Martin Gruber einen Besuch in der Gemeinde Rosegg, wo es ein Treffen mit Helfern und Betroffenen geben soll. Am Mittwoch folgt ein Termin mit Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und dem Krisenstab des Landes Kärnten. Wegen der schweren Schäden in Osttirol will Kurz auch mit Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) telefonieren.

“Viele Menschen sind ohne Strom, Schulen sind geschlossen und Straßen gesperrt – deshalb wird der Bund schnell und unbürokratisch helfen, damit die betroffenen Gemeinden und ihre Einwohner rasch wieder zur Normalität übergehen können”, kündigte Kurz Unterstützung an.

(APA/Red)

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