Unwetter: Aufräumarbeiten am Wechsel

Zahlreiche Pkw wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Zahlreiche Pkw wurden in Mitleidenschaft gezogen. ©APA/Feuerwehr Pressedienst
Nach den starken Unwettern im steirischen Wechselgebiet sind seit Montag 20 Feuerwehren und 220 Mann Exekutive und Florianis im Einsatz. Zudem ist die Identität der getöteten Lenkerin nun geklärt.
Eine Tote durch schwere Unwetter
Pkw-Lenkerin ertrinkt
Arbeiten nach den Unwettern
Erneut Unwetter in Teilen Österreichs

Nach dem Starkregen und Hagelschlag am Montag, gefolgt von Sturzbächen und über die Ufer getreten Wasserläufen im steirischen Wechselgebiet standen am Dienstag immer noch zwei Feuerwehren mit rund 20 Mitarbeitern im Aufräumeinsatz. Die Identität einer von einem Sturzbach in ihrem Auto überraschten und getöteten Es handelt sich um eine 52-jährige Frau aus dem Bezirk Wiener Neustadt.

Nach den schweren Regenfällen im Wechselgebiet waren im Gemeindegebiet Pinggau und Schäffern (Bezirk Hartberg) der Tauchenbach, der Schäffernbach und die Pinka über die Ufer getreten, so der Landesfeuerwehrverband und die Sicherheitsdirektion Steiermark in einem Resümee. Eine Sturzflut überschwemmte das Gewerbegebiet Süd in Pinggau.

60 Pkw weggeschwemmt

Von den Wassermassen wurden rund 60 in diesem Bereich abgestellte Pkw weggeschwemmt, darunter jenes der Niederösterreicherin, das gegen einen Baum gedrückt wurde – die Frau ertrank in ihrem Wagen. Einige der Autos wurden bis zur drei Kilometer entfernten Ortschaft Sinnersdorf getrieben. Die Fahrzeuge wurden zum Teil total beschädigt sowie etliche Häuser, Keller und Firmenareale überflutet. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Laut Landesfeuerwehrverband standen 20 Feuerwehren mit 220 Einsatzkräften und 42 Fahrzeugen bis kurz nach Mitternacht im Katastropheneinsatz. Von Muren verlegte Straßen, abgerutschte Hänge und unterspülte Bankette mussten gesichert und geräumt werden. Die Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten an der örtlichen Infrastruktur dauerten – mit Hilfe des Tanklöschzuges Nord des Katastrophenhilfsdienstes aus dem Bezirk Hartberg – bis 1.00 Uhr am Dienstag, ehe den freiwilligen Helfern eine kurze Ruhepause gegönnt wurde. “In den frühen Morgenstunden wurden die Aufräumarbeiten von zwei Feuerwehren mit 20 Mann im Raum Pinggau wieder aufgenommen”, so Feuerwehr-Einsatzleiter Hans Hönigschnabl.

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