Unterschiedliche Bäderbilanzen in Österreich

August rettete vielen Bädern die Bilanz
August rettete vielen Bädern die Bilanz ©APA (Hochmuth)
Der Badesommer 2009 ist wohl endgültig Geschichte - Grund genug für eine Besucherbilanz. Wäre der durchwegs heiße August nicht gewesen, manche Badeanstalten in Österreich wären wahrscheinlich mit einem dicken Minus ausgestiegen. Die ersten Hochrechnungen den Publikumszuspruch betreffend wurden von den Betreibern gedämpft optimistisch bewertet.

Jede Menge Zufriedenheit wird aus Kärnten gemeldet. Im Strandbad Klagenfurt jubelt man etwa über 375.000 Besucher (Mai bis einschließlich August) und damit über ein Plus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zähneknirschen hingegen in Oberösterreichs Freibädern, deren Sommersaison mit einem Besucherrückgang von bis zu zehn Prozent geendet hat.

In den Freibädern der Stadt Salzburg wurden bis einschließlich 7. September 245.000 Badegäste gezählt. Das entspricht etwa den Zahlen der vergangenen Jahre, ist aber doch eher bescheiden. Gute Nachrichten aus St. Pölten: Ein deutliches Plus von 13 Prozent gegenüber der Vorjahressaison.

Der August hat auch in Vorarlberg die Freibad-Saison gerettet. Insgesamt lagen die Besucherzahlen im Durchschnitt bzw. leicht darüber. Die Tiroler Bäderbetreiber hoffen nach einer durchwachsenen Badesaison auf ein Erreichen des Vorjahresergebnisses.

Verkehrte Welt hingegen in Wien: Trotz eines mäßigen Sommers konnte dabei in den 17 städtischen Freibädern ein kleiner Gesamtanstieg der Gäste von 16.000 oder 0,7 Prozent auf 2,43 Millionen verzeichnet werden.

Im Eisenstädter Freibad wurden 34.180 Besucher gezählt. Damit gelang es nicht ganz, das Ergebnis vom Sommer 2008 (38.287) zu erreichen. Trotz regnerischer Wetterlage insbesondere im Mai und im Juni können die Grazer Bäder ein stabiles Ergebnis vorlegen. Im Vergleich zum fünfjährigen Durchschnitt wurde in Graz ein Plus an Badegästen von sieben bis acht Prozent verzeichnet.

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