UNO-Waffenkontrollen im Irak

Der Chef der UNO-Inspektoren, Hans Blix, hat am Montag in Wien Gespräche mit Vertretern des Irak aufgenommen, um Details für die geplante Rückkehr in den Irak zu besprechen.

Der Irak hatte vor Kurzem einer bedingungslosen Rückkehr der 1998 ausgereisten Inspektoren zugestimmt, aber Veränderungen des bisherigen Kontrollverfahrens abgelehnt. Blix plant die Entsendung der ersten Inspektoren bereits in 14 Tagen. Die USA wollen wollen diese Woche im UNO-Sicherheitsrat einen umstrittenen Resolutionsentwurf einbringen, der eine Offenlegung aller verbotenen Waffen und Materialien durch den Irak noch vor der Rückkehr der Inspektoren vorsieht.

Die UNO-Waffeninspektoren sollen nach den Worten von UNMOVIC-Chef Blix Zugang zu allen Orten im Irak erhalten, somit auch zu den Palästen von Saddam Hussein. „Dies ist Teil des Vertrages“, erklärte Blix am Montag vor Journalisten in der Wiener UNO-City vor Beginn der zweitägigen Verhandlungen über die Rückkehr von UNO-Waffeninspektoren in den Irak. Um welchen Vertrag es sich dabei handelt, wollte der UNMOVIC-Chef nicht präzisieren.

Bei den Verhandlungen werde es vor allem darum gehen, die technischen Bedingungen der Arbeit der Waffeninspektoren festzulegen:
„So sollen Zusammenstöße im Irak verhindert werden. Es sollen auch Proben zu Untersuchungen aus dem Irak gebracht werden.“ Blix betonte, dass der UNO-Sicherheitsrat als Erster über die Ergebnisse der Verhandlungen erfahren solle.

Bei strahlendem Sonnenschein in der UNO sind Journalisten und Fotografen aus der ganzen Welt angereist, um die Ergebnisse der Verhandlungen abzuwarten.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • UNO-Waffenkontrollen im Irak
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.