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UNO untersucht Sex-Vorwürfe gegen Lubbers

Das Generalsekretariat der Vereinten Nationen hat eine Untersuchung zur Klärung des Vorwurfs der sexuellen Belästigung gegen UNO-Flüchtlingskommissar Ruud Lubbers eingeleitet.

Mitarbeiter der Abteilung für interne Aufsicht (OIOS) seien dafür von New York zum Sitz des Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR) nach Genf gereist, sagte eine Sprecherin von UNO-Generalsekretär Kofi Annan am Donnerstag auf Anfrage.

Bei einer Unterredung zwischen Annan und Lubbers, die für den Abend geplant war, werde es jedoch kaum um die Sex-Vorwürfe gehen. Das Treffen sei bereits seit längerer Zeit im Zusammenhang mit einer Beratung des UN-Sicherheitsrates über die Situation der Millionen von Flüchtlingen in der Welt geplant gewesen. Annan hatte am Vortag erklärt, er wolle vor eventuellen weiteren Schritten „das Ergebnis der Untersuchung abwarten”.

Der 65-jährige Lubbers hatte zuvor in Genf öffentlich sowie nach Angaben von UN-Diplomaten auch in einem Telefonat mit Annan die Anschuldigung einer 40-jährigen Mitarbeiterin zurückgewiesen, er habe sie in seinem Büro sexuell belästigt. Die Frau hatte bei der UN-Aufsicht eine Beschwerde eingereicht. Lubbers erklärte dazu, es hätten sich in seinem Amtszimmer zur fraglichen Zeit fünf weitere UN-Mitarbeiter aufgehalten. „Bei diesem Treffen am 18. Dezember gab es von meiner Seite kein zu beanstandendes Verhalten”, sagte der Niederländer.

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