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UNO-Inspektoren setzen Arbeit im Irak fort

Die UNO-Waffeninspektoren haben ihre Arbeit im Irak nach der Vorlage des neuen Berichtes von UNO-Chefinspektor Hans Blix in gewohntem Umfang fortgesetzt.

Nach irakischen Angaben durchsuchten sie am Samstag insgesamt acht Einrichtungen, darunter ein Munitionsdepot in Hathra bei Mossul im Nordirak.

Wie die für die Zusammenarbeit mit den Inspektoren zuständige Behörde in Bagdad mitteilte, gehörten zu den kontrollierten Objekten auch eine Raketenfabrik in Bagdad, die 110 Kilometer westlich der Hauptstadt gelegene Landwirtschaftsuniversität in Ramadi und der zerstörte Atomreaktor in El Tuwaitha.

Bei den zahlreichen Inspektionen in den irakischen Raketenfabriken geht es den UNO-Waffenexperten in erster Linie darum, zu überprüfen, ob und in wie weit die dort hergestellten Raketen die von den Vereinten Nationen erlaubte maximale Reichweite von 150 Kilometern überschreiten. Blix hatte am Donnerstag berichtet, dass irakische Raketen vom Typ Al Samoud 2 die von den Vereinten Nationen erlaubte Reichweite überschreiten.

Der britische Premierminister Tony Blair hat sich unterdessen dafür ausgesprochen, dass die UNO-Waffeninspektoren mehr Zeit bekommen. „Den Inspektoren wird mehr Zeit gegeben werden“, sagte Blair am Samstag in einer Rede bei einem Labour-Parteitag in Glasgow. Er wolle die Krise weiter auf dem Weg über die Vereinten Nationen lösen, versicherte Blair.

Man dürfe sich vom irakischen Präsidenten Saddam Hussein aber nicht täuschen lassen. Die UNO-Inspektoren seien keine Detektive, die die irakischen Massenvernichtungswaffen aufspüren müssten. Saddam müsse die Waffen vielmehr selbst herausgeben. Wenn er nicht kooperiere, könnten die Inspekteure ihre Aufgabe nicht bewältigen, egal wie viel Zeit ihnen noch gegeben werde, sagte Blair.

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